Schuhmarkt

„Wir sehen noch großes Potenzial“

Zum Verkaufsstart 1. August ist die Lizenz für s.Oliver und comma auf die shoe.com GmbH & Co. KG, Detmold, übergegangen, einer Tochter der Wortmann-Gruppe. SchuhMarkt sprach mit Dagmar Janousek und Dr. Thomas Nassua darüber, was der Handel von den beiden Marken zukünftig erwarten kann. 08/05

Zum Verkaufsstart 1. August ist die Lizenz für s.Oliver und comma auf die shoe.com GmbH & Co. KG, Detmold, übergegangen, einer Tochter der Wortmann-Gruppe. SchuhMarkt sprach mit Dagmar Janousek und Dr. Thomas Nassua darüber, was der Handel von den beiden Marken zukünftig erwarten kann. Mit s.Oliver und comma hat die shoe.com zwei Lizenzmarken im Programm. Dabei soll es auch bleiben. „Wir sind keine Markensammler“, so Nassua, Managing Director der shoe.com GmbH. Doch diese beiden Marken würden jetzt mit der Kraft der Wortmann-Gruppe im Hintergrund geführt. Konkret bedeutet dies für s. Oliver und comma:»Ausbau des Außendienstes in Deutschland von bisher 5 auf 12 Mitarbeiter, wobei die Damenschuhe von s.Oliver und comma gemeinsam von einem Team betreut werden. Für die Herren- und Kinderschuhe von s.Oliver gibt es ein separates Vertriebsteam.» Die Präsenz in den Orderzentren wird von vier auf acht in Deutschland verdoppelt. Außerdem werden die Marken in vier weiteren Showrooms in Europa präsentiert.» Die Verkaufspreislagen der beiden Marken werden beibehalten. Auf Grund günstigerer Beschaffungsstrukturen in der Wortmann-Gruppe werden die Schuhe jedoch hochwertiger ausgestattet.» Europäisierung.» Neues Ladenbaukonzept.» Endverbraucherkampagnen der Dachmarken ab Herbst 2006 (Print), unter anderem Brigitte, InStyle, Focus, GQ, Stern. Abgesehen von diesen Gemeinsamkeiten werden die beiden Marken ganz eigenständig gefahren. „Dies ist für uns eine Herausforderung“, meint Dagmar Janousek, Geschäftsführerin der shoe.com B.V, Amsterdam, der Wortmann-Tochter, die für Marketing und Kommunikation der beiden Marken zuständig ist und bisher More&More-Schuhe in Lizenz vermarktete. Denn die beiden Marken hätten sehr unterschiedliche Zielgruppen und wären unterschiedlich am Markt positioniert: comma als Modelabel für die anspruchsvollere „Modern Women“, s.Oliver als breit distribuierte Young Fashion Marke, die zur Family Brand entwickelt werden soll. Marke s.Oliver noch ein großes Potenzial hat“, meint Nassua. Augenblicklich gebe es 1 500 Verkaufspunkte, Ziel sind 3 000 bis 4 000 Verkaufspunkte für s.Oliver-Schuhe europaweit. 08/05 Dagmar Rees

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