Schuhmarkt

Puma verzeichnet weniger Gewinn

Die weltweiten Puma-Markenumsätze, die sich aus konsolidierten sowie Lizenzumsätzen zusammensetzen, stiegen im ersten Halbjahr 2007 währungsbereinigt um 6,7 % auf 1,38 Mrd. Euro. 17/07 Kathrin Abler

Die weltweiten Puma-Markenumsätze, die sich aus konsolidierten sowie Lizenzumsätzen zusammensetzen, stiegen im ersten Halbjahr 2007 währungsbereinigt um 6,7 % auf 1,38 Mrd. Euro.

Auf vergleichbarer Basis setzte Puma mit Schuhen 5,9% mehr um, also 780,2 Mio. Euro, bei Textilien erhöhte sich der Umsatz um 7,2% auf 479,0 Mio. Euro und bei Accessoires um 10,8 % auf 124,7 Euro. Die konsolidierten Umsätze stiegen währungsbereinigt um 3,1 %, teilte das Unternehmen mit.

Die Handelsspanne betrug im 1. Halbjahr 52,2 % und das operative Ergebnis ging in den ersten sechs Monaten um 2,8 % auf 195,9 Mio. Euro zurück. Auch der unversteuerte Gewinn ging um 11 % auf 63,5 Mio. Euro zurück, sodass der Konzerngewinn 141,7 Mio. Euro betrug und damit 1% niedriger ist. Das Lizenzgeschäft wuchs nach Firmenangaben um 12 % auf 185,4 Mio. Euro.

Die Umsätze in der Region EMOA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) erreichten ein Wachstum von währungsbereinigten 8,7 %, welches von den früheren Auslieferungen im Juni positiv beeinflusst worden seien, teilt Puma mit. In Amerika sank der Umsatz um währungsbereinigte 3,1% auf 319,7 Mio. Euro und es wurden 11,8 % weniger Aufträge erteilt als im Vorjahr. Laut Puma-Chef Jochen Zeitz liege dies vor allem daran, dass der schwächelnde US-Kunde Foot Locker aufgrund zahlreicher Filialschließungen deutlich weniger einkaufte. Weltweit gingen die Aufträge bei Schuhen währungsbereinigt um 6,3 % auf 616 Mio. Euro zurück. 17/07 Kathrin Abler

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