Schuhmarkt

Der Schuh, der zu mir passt

Um den richtigen NW-Schuh für einen Sportler zu finden, hat die Tübinger Firma Xybermind zur Unterstützung für den Sportfachhandel das System „Achillex“ entwickelt. 15/06 Kathrin Abler

Um den richtigen NW-Schuh für einen Sportler zu finden, hat die Tübinger Firma Xybermind zur Unterstützung für den Sportfachhandel das System „Achillex“ entwickelt.

Es misst die Abrollbewegung des Fußes und die auftretenden Stoßkräfte beim Laufen und ermittelt anschließend den passenden Schuhtyp. „Wir geben dabei keine Markenempfehlung, da der Händler vielleicht gerade dieses Modell nicht im Laden hat“, sagt Xybermind-Gründer Dr. Jürgen Löschinger. Im Vergleich zu Laufband- oder Videoanalyse ermittelt Achillex die Daten per Detektor, wobei der Kunde mit der Apparatur in freier Wildbahn und mit eigenem Tempo joggen oder walken kann.

Die Bedienung ist einfach: Der Sportler schnallt die Manschette ans Bein und läuft bzw. walkt damit ein paar Minuten. Drei Sensoren übertragen die Daten auf eine Weste mit integriertem Mikrocomputer und werten diese je nach angewähltem Modul, Running- oder Walking-Programm, aus. Anhand der Ergebnisse wählt der Verkäufer dann ein Schuhmodell, und der Sportler testet dieses noch einmal per Achillex. „Diese Überprüfung ist essenziell, denn nicht jeder Schuh unterstützt die Bewegung eines Sportlers in gleicher Weise“, sagt Löschinger und fügt hinzu, dass ein Schuh trotz geeigneter Parameter Fehlbewegungen sogar noch verschlimmern könne.

Zum Schuh erhält jeder Käufer eine Kundenkarte mit den dazugehörigen Daten. „Damit kann er später ins Sportgeschäft kommen und die Haltbarkeit seines Schuhs überprüfen lassen“, sagt der Wissenschaftler. So könne man vermeiden, dass Sportler ihre Schuhe zu lange tragen. Denn nach 800 bis 1000 Kilometern verliere jeder Schuh einen Großteil seiner Funktion. „Eine solche Haltbarkeitsanalyse bringt den Kunden noch einmal in den Laden. Außerdem hat der Kunde durch die Analyse das Gefühl, dass ihm nichts aufgeschwatzt wird.“ Etwa 60 bis 70 Systeme zum Preis von 3000 bis 4000 Euro haben die Schwaben bereits an Firmen wie Reebok oder Fachhändler verkauft. 15/06 Kathrin Abler

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