Schuhmarkt

Bekleidungsunternehmen gegen Kinderarbeit

Einem Bericht des Newsportals Business-Wire zufolge haben mehr als 60 der weltweit bekanntesten Bekleidungsunternehmen und -marken sowie die American Apparel and Footwear Association (AAFA), die über 800 Marken repräsentiert, sich schriftlich verpflichtet, nicht wissentlich usbekische Baumwolle zu kaufen, bei deren Ernte Kinder zwangsweise eingesetzt wurden.

Diese Zusicherung gelte, bis die Abschaffung dieser Praxis von der Internationalen Arbeitsorganisation unabhängig bestätigt wird. Der Aufruf wird vom Responsible Sourcing Network (RSN) koordiniert und ist auf der Website des RSN (www.sourcingnetwork.org) abrufbar.

Zu den unterzeichnenden Unternehmen gehören unter anderen die Adidas Group, Burberry, C&A, Columbia Sportswear; H & M, Levi Strauss & Co.; Li & Fung Limited; New Balance, die PPR Group, VF Corporation, Wal-Mart oder auch Walt Disney.

Die Unternehmen wollen die usbekische Regierung dazu bewegen, die erzwungene Kinderarbeit bei der Baumwollernte zu beenden. Diese Initiative baut auf den Bemühungen einer Reihe europäischer und US-Interessenverbände und usbekischer Menschenrechtsgruppen auf, die seit 2004 in diesem Bereich aktiv sind.

RSN ist ein Projekt von As You Sow (www.asyousow.org) und beschäftigt sich mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in den Lieferketten von Verbrauchsgütern auf der Rohstoffebene.

Verwandte Themen
Sympatex Technologies Pidigi S.P.I. Montebelluna
Die Schuh-Industrie in 2020 – ein Blick in die Zukunft weiter
Supreme Kids 2018
Supreme Kids: mit Enthusiasmus in die neue Saison weiter
Ricosta Pepino Zwischenkollektion 2018
Feuerwehr & Flowerpower weiter
Lukas Klose von Ara ist bundesbester Schuhfertiger weiter
Pumas jüngster Release ist erst wenige Tage auf dem Markt: Der Fenty Damen Suede Cleated Creeper aus der Kopperation mit Rihanna. Bild: Puma
Puma übertrifft Erwartungen weiter
Alex Cucurull (li.), Chief Executive von Base Trademark Detallsport Group, und Sport 2000 International-CEO Margit Gosau
Sport 2000 expandiert in Spanien weiter