Schuhmarkt

Shoe & Shirt atmet auf

Das Urteil im Fall der insolventen Shoe & Shirt Production GmbH ist gefallen und der Zwangsausgleich geregelt. 30.11.06 Swantje Balg

Das Urteil im Fall der insolventen Shoe & Shirt Production GmbH ist gefallen und der Zwangsausgleich geregelt.

Im laut Alf Netek „schnellsten Zwangsausgleichsverfahren der österreichischen Geschichte“ legte das Linzer Landgericht am 20. Oktober eine Ausgleichsquote von 20 Prozent fest. Der Geschäftsführer der Shoe & Shirt Group sieht in dem Urteil einen großen Vertrauensbeweis in das Unternehmen.

Mit Ablauf der zweiwöchigen Einspruchsfrist und der Zustimmung von 99,1 Prozent der Gläubiger werden nun zehn Prozent der ausstehenden Gesamtschulden sofort an die Gläubiger ausgezahlt, der Rest folgt in zwei Raten von jeweils 5 Prozent bis Ende 2007. Zur Insolvenz der Shoe & Shirt Production GmbH war es durch einen Forderungsausfall von 4,5 Milionen Euro gekommen. Ursache waren betrügerische Machenschaften bei dem französischen Kinderschuhhersteller GBB, einem Tochterunternehmen. Bis dahin produzierte das Unternehmen die Kinderschuhmarken Richter, Jela, Siesta und GBB.

In der Konsequenz hatte man sich von GBB getrennt. „Nur die Tatsache, dass wir bereits kurz nach dem Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung unseren Gläubigern und insbesondere den finanzierenden Banken umgehend ein Konzept zur Restrukturierung und Neuorientierung vorlegen konnten, führte dazu, dass das in uns gesetzte Vertrauen erhalten blieb“, erklärt Marcus Handl, Geschäftsführer der Shoe & Shirt Production GmbH. Alf Netek ergänzt: „Es ist uns wichtig zu beweisen, dass der Handel einen starken Partner in uns hat.“ 30.11.06 Swantje Balg

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