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DZB Bank engagiert sich bei Aktivbank

Die DZB Bank, Zentralregulierungsbank im hessischen Mainhausen, hat die Mehrheit der Kapitalanteile der Aktivbank AG mit Sitz in Pforzheim übernommen. 30.06.06

Die DZB Bank, Zentralregulierungsbank im hessischen Mainhausen, hat die Mehrheit der Kapitalanteile der Aktivbank AG mit Sitz in Pforzheim übernommen.

Die beiden Spezialbanken repräsentieren jetzt gemeinsam ein Zentralregulierungsvolumen von rund 4,6 Mrd. Euro, teilte die ANWR auf ihrer Generalversammlung mit. In einer ergänzenden Pressemitteilung heißt es, das Portfolio beider Banken sei ganz auf die Bedürfnisse des Handels zugeschnitten und habe seinen Mittelpunkt bei der Zentralregulierung.

In Teilbereichen habe man bereits kooperiert. Gemeinsam betreuen sie etwa 10 000 Handelsunternehmen und halten Geschäftsbeziehungen zu mehr als 7000 Lieferanten in 30 verschiedenen Branchen weltweit. „Beide Institute werden nach der Beteiligung der DZB weiterhin selbstständig im Markt operieren“, erklärt Günter Althaus, Geschäftsführer der DZB Bank. „Selbstverständlich sollen durch Synergien im back-office-Bereich beider Häuser neue Potenziale gehoben werden.“

Da sich beide Häuser jedoch in einer intensiven Wachstumsphase befinden, wird man weiter auf dem qualifizierten Personal an den Standorten Pforzheim, Mainhausen und Neuss aufbauen. Gute Entwicklungschancen liegen nach Ansicht der Banker auch in den sich ergänzenden Produkten und Dienstleistungen beider Banken, die langfristig den Kunden zu Gute kommen sollen. „Mit dem Einstieg der DZB Bank in unser Institut eröffnen sich neue Marktchancen und eine geradezu klassische win-win-Situation“, erklärt Andreas Kaiser, Vorstandsvorsitzender der Aktivbank.

Das Pforzheimer Institut gilt als die Nummer zwei unter den Zentralregulierungsbanken. Derzeit werden 22 Kooperationen von der Aktivbank betreut, im wesentlichen aus den Branchen Kfz-Teile, Baustoffe, Möbel, Telekommunikation, Farben und Getränkefachhandel. Im Zusammenhang mit dem Wechsel in der Eigentümerstruktur der Aktivbank sind keine personellen Veränderungen im Vorstand des Institutes vorgesehen. Auf Wunsch des neuen Hauptaktionärs soll Dr. Rolf Schmidt-Diemitz auch weiterhin den Vorsitz des Aufsichtsrates beibehalten. Dieser hatte die Bank schon seit vielen Jahren in dieser Funktion begleitet.

Dr. Rolf Schmidt-Diemitz bringt vielfältige und langjährige Erfahrungen in seine Aufgabe mit ein. Er sitzt unter anderem dem Aufsichtsrat der Wella AG vor. „Es geht nicht um Größe, sondern um Leistungsfähigkeit“, erklärt Joachim Siebert, der Vorstandsvorsitzende der Ariston-Nord-West-Ring eG, die als Eigner hinter der DZB Bank steht. „Wir wollen uns mit dieser Kapitalbeteiligung auch zusätzlichen und großen Verbundgruppen als kompetenter und leistungsstarker Partner empfehlen. Sie sollen animiert werden, über die Vorteile bankgesicherter Zentralregulierung nachzudenken. Schließlich können sie durch professionelle Bankdienstleistungen das eigene Leistungsportfolio ergänzen und entscheidend erweitern.“ 30.06.06

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