Schuhmarkt

IfH 03/08: Handel schließt 2007 mit schwarzer Null

Diskontinuitäten kennzeichnen das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Dezember enttäuschte, aber ein Frühjahr- und ein Herbsthoch sorgten für eine ausgeglichene Bilanz.

Diskontinuitäten kennzeichnen das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Dezember enttäuschte, aber ein Frühjahr- und ein Herbsthoch sorgten für eine ausgeglichene Bilanz.

Das Institut für Handelsforschung errechnete im Rahmen des monatlichen Betriebsvergleichs für die Branche eine durchschnittliche Umsatzabnahme von nominal 9 % im Vergleich zum vorangegangenen Dezember. Unter Berücksichtigung der vom Statistischen Bundesamt ausgewiesenen Preisveränderungsrate für den Bereich Schuhe erhöhte sich dieser Wert real auf etwa – 11 Prozent. Die anderen Fachzweige des Einzelhandels wiesen im Dezember ebenfalls rückläufige Umsätze auf. Der Uhren-, Juwelen-, Gold- und Silberwareneinzelhandel sowie der Sortimentsbuchhandel registrierten Umsatzrückgänge. – Für das gesamte Jahr erreicht der Schuhfachhandel nominal Handel schließt 2007 mit schwarzer Null noch ein Umsatzplus von 1 %.

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Schuhmarkt 3-2008 47 Größe der Schuhgeschäfte Dez. 07 Dez. 06 Jan./Dez. 07 Jan./Dez. 06 bis 5 Beschäftigte – 11 + 3 0 – 1 6 bis 10 Beschäftigte – 2 – 1 + 5 – 2 11 bis 20 Beschäftigte – 11 + 8 + 2 + 7 21 und mehr Beschäftigte – 3 + 10 + 7 + 1 Schuheinzelhandel gesamt – 9 + 3 + 1 0 Diskontinuitäten kennzeichnen das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Dezember enttäuschte, aber ein Frühjahr- und ein Herbsthoch sorgten für eine ausgeglichene Bilanz. Das Institut für Handelsforschung errechnete im Rahmen des monatlichen Betriebsvergleichs für die Branche eine durchschnittliche Umsatzabnahme von nominal 9 % im Vergleich zum vorangegangenen Dezember. Unter Berücksichtigung der vom Statistischen Bundesamt ausgewiesenen Preisveränderungsrate für den Bereich Schuhe erhöhte sich dieser Wert real auf etwa – 11 Prozent. Die anderen Fachzweige des Einzelhandels wiesen im Dezember ebenfalls rückläufige Umsätze auf. Der Uhren-, Juwelen-, Gold- und Silberwareneinzelhandel sowie der Sortimentsbuchhandel registrierten Umsatzrückgänge. – Für das gesamte Jahr erreicht der Schuhfachhandel nominal Handel schließt 2007 mit schwarzer Null noch ein Umsatzplus von 1 %. Dieser Wert verringert sich preisbereinigt auf eine „schwarze Null“. Gemessen an anderen Branchen liegt der Schuhfachhandel damit im Mittelfeld. – Unterschiede ergaben sich im Dezember im Schuheinzelhandel in den Regionen. Die Umsätze bewegten sich in allen Bundesländern im Minus-Bereich.Den geringsten Umsatzrückgang meldeten im Dezember die Betriebe aus Niedersachsen, die 3 % unter dem Vorjahresniveau abschlossen. Mit – 6 % lagen die Betriebe aus Hessen/ Rheinland-Pfalz im Mittelfeld, gefolgt von den neuen Bundesländern mit – 8 % im Vergleich zum Vorjahres-Dezember. Für die Schuhfachhändler in Nordrhein-Westfalen wurde ein Branchendurchschnitt von – 9 % ermittelt. Die südlichen Bundesländer registrierten zweistellige Umsatzeinbußen. Für Bayern betrug das Umsatzminus 11 %. Baden-Württemberg bildete mit – 13 % im Dezember das Schlusslicht. In der Jahresstaffel schließen die Betriebe in Hessen/Rheinland-Pfalz mit + 3 % überdurchschnittlich ab.Auch Nordrhein-Westfalen und die neuen Bundesländer liegen mit + 2 % für das gesamte Jahr vor Regionen wie Niedersachsen mit einem Minus von 4 %. Nach Betriebsgrößen ergab sich im Dezember eine insgesamt negative Tendenz. Die kleineren Betriebe verfehlten die Vorjahresergebnisse mit – 11 % ebenso deutlich wie die mit 11 bis 20 Beschäftigten. Dagegen fielen die Umsatzrückgänge der Größenklassen mit sechs bis zehn Beschäftigten und mit mehr als 20 Mitarbeitern wesentlich geringer aus. Auf das gesamte Jahr bezogen schnitten die Betriebe dieser beiden Größenklassen wesentlich günstiger ab als die anderen. Für die kleineren Schuhfachgeschäfte werden unveränderte Umsätze für das gesamte Jahr ausgewiesen. +10 +15 0 -10 Dez. 06 Jan. 07 Febr. 07 März 07 April 07 Mai 07 Juni 07 Juli 07 Aug. 07 Sep. 07 Okt. 07 Nov. 07 Dez. 07 -15 * nicht ermittelt Bundesländer Dez. 07 Dez. 06 Jan./Dez. 07 Jan./Dez. 06 Baden-Württemberg – 13 + 4 + 1 – 1 Bayern – 11 + 1 - 1 – 2 Hessen/Rheinland-Pfalz – 6 + 1 + 3 – 3 Niedersachsen – 3 + 5 – 4 + 2 Nordrhein-Westfalen – 9 + 9 + 2 + 2 Schleswig-Holstein * * * * Neue Bundesländer – 8 – 3 + 2 – 2 Schuheinzelhandel gesamt – 9 + 3 + 1 0 IfH-Betriebsvergleich Dezember 2007 Nominale Umsatzveränderung im Vergleich zum Vorjahresmonat in % Nominale Umsatzveränderung im Schuheinzelhandel insgesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat in % MA R K T

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