Schuhmarkt

Schuhfair hat sich aufgestellt

Die neue Ordermesse Schuhfair, initiiert von Thomas Stein und Gudrun Fokkens, hat nun ihr Profil gefunden. Am 31. März ist die erste Veranstaltung in Hamburg. 28.11.07 Ilona Sauerbier

Die neue Ordermesse Schuhfair, initiiert von Thomas Stein und Gudrun Fokkens, hat nun ihr Profil gefunden. Am 31. März ist die erste Veranstaltung in Hamburg.

Der Internet-Auftritt steht, die Hotels sind gebucht, die Teilnehmer haben unterschrieben. Thomas Stein von Unisa und gemeinsam mit Gudrun Fokkens von Audley, Initiator der neuen Messe Schuhfair ist zufrieden. „Wir haben eine gute Resonanz für die Veranstaltung, und haben eine Lösung gefunden, die für uns alle optimal ist.“ Wenn dann die Chemie zwischen den Ausstellern weiter stimmt, „wird es eine konstruktive Truppe sein.“

25 Aussteller werden an der kommenden Schuhfair teilnehmen, die sich an den mittleren bis gehobenen Fachhandel richtet. Darunter die Marken Audley, Airstep, Ana Bonilla, Brandmaster, Lodi, Vivace, Laura Bellariv, Bronx, Diba, Pikolinos, Martinelli, Diversity, Giorm by Valbrenta, Lorbac, Sultana, Bruno Premi, Logan, Celini, Cafe Noir, Miezko, Mexx, Mandarine, Noberto Costa, Elena, Gerry weber, Max Moda, Lady Kent, Brunate, Pons Quintana, Pura Lopez, Airstep, Brandmaster, Sacha London, Sachelle, Unisa.

Die erste Veranstaltung findet am 31. März 2008 im Hamburger Hotel Elysée statt. Dann geht es weiter nach Berlin, (2. April/ Hotel Estrel), Bad Soden (10. April/Ramada), Düssseldorf (12. April/Fashion House 2). „Viele kleine Kunden fahren nicht nach Mailand zur Micam und viele Hersteller sind auch zum nächsten frühen Messezeitpunkt noch gar nicht fertig mit den Kollektionen. Die Geschäfte müssen daher auf einen Zeitpunkt nach der GDS gelegt werden“. Da diesmal gleich im Anschluss die Osterferien beginnen, haben sich Stein und Fokkens für den 31. März als Starttermin entschieden.

Regionale Messen spielen für Thomas Stein eine immer größere Rolle, da sie näher am Bedarf sind und dort angenehmer zu arbeiten ist. „Auf der GDS kriegen wir kaum Luft, weil sich alle Leute auf den Ständen drängen.“ Deshalb schätze man die Orderzentren, „wo noch 20 Prozent der Umsätze geschrieben werden.“ Was die Locations betrifft, so hatten sich die Organisatoren der Schuhfair natürlich schöne Loft-Atmosphären gewünscht, „aber das Problem ist, die ausreichende Fläche für die vielen Aussteller/Handelsvertreter zu finden und dabei noch im Kostenrahmen zu bleiben.“

Die Devise bei der Kostengestaltung lautet nämlich Zurückhaltung. Die Gesamtkosten von derzeit schätzungsweise 30000 Euro sind für Stein völlig transparent und von jedem nachvollziehbar. Jeder Teilnehmer beteiligt sich pro Ausstellung mit einer Pauschale von etwa 1200 Euro, inklusive Werbekosten. Die Platzierungen werden vor Beginn der Ausstellung per Losverfahren ermittelt, um faire Bedingungen für jeden von uns zu schaffen.“ Mehr Infos unter www.schuhfair.de. 28.11.07 Ilona Sauerbier

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