Schuhmarkt

Freier Eintritt zur Bread & Butter

Nach Kritik an der Messeorganisation bemüht sich die Bread & Butter um mehr Service für Fachbesucher mit freiem Eintritt und AGM. Kümmerten sich die Veranstalter in den vergangenen Jahren vermehrt um die Aussteller und ihre Bedürfnisse, will sich die Bread & Butter nun gezielt den Fachbesuchern zuwenden. 28.09.06 Swantje Balg

Nach Kritik an der Messeorganisation bemüht sich die Bread & Butter um mehr Service für Fachbesucher mit freiem Eintritt und AGM. Kümmerten sich die Veranstalter in den vergangenen Jahren vermehrt um die Aussteller und ihre Bedürfnisse, will sich die Bread & Butter nun gezielt den Fachbesuchern zuwenden.

Mit dem Active Guest Management (AGM) plant die Bread & Butter, ihre Gäste frühzeitig und detailliert über das Angebot an Veranstaltungen und Ausstellern zu informieren. Darüber hinaus soll ein personalisiertes Kombi-Ticket für Barcelona und Berlin den freien Eintritt für beide Messen ermöglichen. Über diese Neuerung kann das AGM die Einladung von Kunden für den Aussteller übernehmen.

Der Vorteil für die Aussteller: Ihnen liegen die Besucherdaten bereits kurz nach den Veranstaltungen vor. Dreißig neue Mitarbeiter wurden bereits eingestellt, um die aktive Ansprache der 80 000 bereits registrierten Fachbesucher in deren Landessprachen zu übernehmen. Zum Service gehört die vollständige Akkreditierung sowie die Suche nach Flügen und Hotelzimmern. Auf die Aussteller käme dann eine Umlage von 75 Euro pro Quadratmeter zusätzlich zur gewohnten Standmiete zu. Auf dem Weg zum angestrebten Ziel einer „Fashion Week Europe“ wird die Messe in Barcelona vom 17. bis 19 Januar durch neue Formate wie „Upstairs“ ausgebaut (SchuhMarkt berichtete in Ausgabe 16). Milk & Honey und BBKids ergänzen ebenfalls die B&B Barcelona, während Berlin darauf verzichten muss.

Auf den Vorwurf, die Veranstalter würden sich nur noch auf Barcelona konzentrieren, entgegnet B&B-Präsident Karl-Heinz Müller: „Diesen Spekulationen trete ich entschieden entgegen, Berlin ist und bleibt unsere Homebase. Es passiert schon mal, dass die Filiale größer wird als das Stammhaus. Wir werden zu gegebener Zeit unsere Aktivitäten in Berlin ausweiten, auch außerhalb unseres Kerngeschäfts.“ 28.09.06 Swantje Balg

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