Schuhmarkt

Editorial 21/06: Silberstreif

Die diesjährige Herbst-GDS hat Optimismus ausgestrahlt. Die Stimmung auf den meisten Ständen war ausgesprochen gut. Zurückzuführen war dies auf einen Schuhhandel, der im August einen vorbildlichen Saisonstart hinlegen konnte.

 

 

Peter Skop, Chefredakteur

Die diesjährige Herbst-GDS hat Optimismus ausgestrahlt. Die Stimmung auf den meisten Ständen war ausgesprochen gut. Zurückzuführen war dies auf einen Schuhhandel, der im August einen vorbildlichen Saisonstart hinlegen konnte.

Viele Lieferanten freuten sich daher über Nachorderaufträge. Und schließlich brummte es gleich am ersten Tag an den Ständen. Dass Samstag und Sonntag der Besuch ein wenig einknickte, war nicht sonderlich betrüblich, da er immer noch über den Erwartungen lag. Die Messeveranstalter freuten sich über ein Besucherplus von 4,5 Prozent.

Die White-cubes-Arena hat sowohl Marken als auch Händler angezogen, die der GDS bereits den Rücken gekehrt hatten. Konzept und Durchführung des hochmodischen Bereichs wurden positiv beurteilt. Alles bestens also? Keineswegs. Mir fehlen 5000 Besucher im Vergleich zum Vorjahr. Der Zuwachs um 4,5 Prozent von etwa 31 000 Besuchern im März auf jetzt 33 000 ist erfreulich und soll auf keinen Fall klein geredet werden.

Aber war der Einbruch im März gegenüber der September-05-Veranstaltung nicht mit außergewöhnlichen Wetterkapriolen erklärt worden? Zugegeben, vor einem Jahr war die Messe noch an vier Tagen geöffnet. Aber die Reduzierung auf drei Tage sollte ja wohl der Effizienz dienen und nicht geringere Besucherzahlen hervorrufen. Die GDS ist sicherlich auf dem richtigen Weg, indem sie die Messe noch attraktiver macht. Der relative Erfolg sollte daher als Ansporn gesehen werden, diesen Weg weiter zu gehen. Sie hat viele Vorzüge im Vergleich zu Mitbewerbern im internationalen Messekarussell – sie muss ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen.

lhr Peter Skop

 

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