Schuhmarkt

Editorial 20/07: Gute Stimmung mit Wermutstropfen

Der Handel ist gut in den Herbst gestartet. Die Stimmung bei den GDS-Besuchern war entsprechend gut. Nachorder wie auch Vororder für Frühjahr/Sommer 2008 liefen gut bis sehr gut. Nach einem prallen Freitag flachte der Besucherstrom zwar ein wenig ab, doch insgesamt zeigten sich Aussteller und Messegesellschaft höchst zufrieden.

 

 

Peter Skop, Chefredakteur

Der Handel ist gut in den Herbst gestartet. Die Stimmung bei den GDS-Besuchern war entsprechend gut. Nachorder wie auch Vororder für Frühjahr/Sommer 2008 liefen gut bis sehr gut. Nach einem prallen Freitag flachte der Besucherstrom zwar ein wenig ab, doch insgesamt zeigten sich Aussteller und Messegesellschaft höchst zufrieden.

Die Besucherzahl lag auf Vorjahresniveau, was bei weiter steigender Konzentration im Schuhfachhandel und der Konkurrenz durch Order-Center und Co. durchaus beachtenswert ist und für die gelungene Attraktivitätssteigerung der Veranstaltung durch die Messeorganisatoren spricht. Die Meldungen über die aus dem Ausland angereisten Besucher unterscheiden sich von Messestand zu Messestand – die einen hatten etwas weniger, die anderen etwas mehr als im Vorjahr. Objektiv gemessen waren es die Hälfte der Messegäste.

Auch in Mailand zeigte sich der Handel orderfreudig. Besucher aus dem Ausland erfreuten auch hier die Aussteller, wobei den osteuropäischen Staaten, vornehmlich Rußland, ein besonders Gewicht zukommt. Um die Attraktivität der Düsseldorfer Messe – gerade auch für ausländische Besucher, besonders auch jene, die nur einmal aus Übersee nach Europa einfliegen – geht es auch der Messeleitung. Sie will unbedingt an der Terminierung der nächsten Herbst-GDS festhalten und gerät in Konflikt mit der zeitlich kurz davor stattfindenden Caravan. Die Lösung: die Verlegung der GDS in die Messehallen 1 bis 8.

Was bei der Vorstellung der Pläne bei der traditionellen HDS-Pressekonferenz zunächst als abgesprochen und wenig aufregend daherkam, entpuppte sich als Aufreger im Verlauf der nächsten zweieinhalb Tage. Viele Aussteller stehen den Plänen skeptisch bis ablehnend gegenüber. Sie denken an den vielleicht erst kurz zuvor umgebauten Messestand, an die Umplatzierungen der letzten Jahre, an das Umfeld, mit dem sie nun sehr zufrieden sind. Auch für den Handel ist es durchaus unbequem, sich wieder auf neue Wege einstellen zu müssen. Die Verlegungspläne waren der kleine Wermutstropfen in einer sonst erfolgreichen Veranstaltung.

Ihr Peter Skop

 

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