Schuhmarkt

Astormüller-Gruppe stellt sich neu auf

Die „AM Shoe Company GmbH” im Pirmasenser Gewerbegebiet „Gehörner Wald“ vertreibt Herrenschuhe der Marken „AM Shoes” „Bugatti” und „Head” unter jeweils unterschiedlichen Lizenz- und Vertriebsgebieten. 27.02.06 Fred Schütz

Die „AM Shoe Company GmbH” im Pirmasenser Gewerbegebiet „Gehörner Wald“ vertreibt Herrenschuhe der Marken „AM Shoes” „Bugatti” und „Head” unter jeweils unterschiedlichen Lizenz- und Vertriebsgebieten. Rechtlich ist die „Am Shoe Company” lediglich über den gemeinsamen Besitzer Tim Torsten Müller mit der „Astormüller AG“, Baar, verbunden, die im Schweizerischen Handelsamtsblatt als Astormüller AG mit dem Geschäftszweck An- und Verkauf sowie Verwaltung von Beteiligungen an allen Arten von Unternehmen geführt wird. Die Schweizer AG ist Inhaberin der „AM Sports GmbH '”, die die Marken „AM Sports“ und „Head” beinhaltet sowie der „Bugatti Shoes GmbH”, die für Bugatti zuständig ist. Beide haben ihren Sitz ebenfalls in Baar. Das Pirmasenser Unternehmen „AM Shoe Company“ agiert als Servicestation für die übrigen Unternehmungen und Marken. Die „AM Shoe Company” beschäftigt überwiegend im Vertrieb rund 80 Mitarbeiter, 40 davon am Firmensitz in Pirmasens. Holger Eric Lang, seit 2005 zusammen mit Petra Meyer und Rainer Matheis Verkaufsleiter in Pirmasens, verweist auf die sehr langfristigen Lizenzverträge mit den jeweiligen Rechteinhabern: Die „Bugatti”-Lizenz ist gerade jetzt um weitere zehn Jahre verlängert worden. Mit „Bugatti” kann Pirmasens, mit Ausnahme der USA, weltweit agieren, bei „Head” bestehen Europalizenzen, was analog auch für die eigene Marke „AM Shoes” gilt. Für Herstellung und Beschaffung gelten die Präferenzen Europa und Fernost, Modelle und Design entstehen in eigenen Unternehmen und Büros, etwa in Italien. Alle drei Marken zusammen kommen auf rund 1,8 Millionen Paar pro Jahr. Über die Umsätze gab Lang keine Auskünfte. „Bugatti” wird im Handel zu einem empfohlenen Verkaufspreis, je nach Modell, zwischen 49 und 125 Euro angeboten, das Hauptsegment zwischen 59 und 79 Euro. AM Shoes positioniert sich hauptsächlich mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 49 bis 69 Euro, „Head“ ist tendenziell knapp darüber positioniert, mit Preisen zwischen 59 und 79 Euro. Für die Vertriebspolitik steht das „Preis/Leistungsverhältnis im Mittelpunkt, bei Macharten bis hin zu Goodyear welted mit jeweils unterschiedlicher modischer Ansprache, aber dem steten Anspruch, „ein bisschen anders zu sein als die Anderen. Das verkauft sich”. (Lang). Die „AM Shoe-Company” arbeitet, wie einige Mitbewerber mittlerweile auch, nicht mehr mit dezidierten Saison-Kollektionen, sondern entwickelt permanent seine Modelle weiter, um aktuellen Trends rasch folgen zu können. Bei „Bugatti” sind das derzeit 180 bis 200 Modelle, bei Head 80 bis 100 und bei „AM Shoes” 100. Lang gibt sich selbstbewusst. Der Handel bestätige immer wieder: „Im Herrenschuhbereich hat niemand so eine Performance wie wir”. 27.02.06 Fred Schütz

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