Schuhmarkt

Bei Herren fehlen die Impulse: Der Markt in den Regionen 07.10. – 19.10.06

Stiefel und kein Ende. Es gab in den letzten Monaten wohl kaum eine Produktgruppe, die sich kontinuierlich so erfolgreich verkaufte. Neben klassischen Stadtstiefeln in sportiver Optik und im Reiter-Look sind jetzt auch Stiefel mit Profilsohle und Kurzstiefel zu 7/8-Hosen Liebling vieler Kundinnen. 23/06

Stiefel und kein Ende. Es gab in den letzten Monaten wohl kaum eine Produktgruppe, die sich kontinuierlich so erfolgreich verkaufte. Neben klassischen Stadtstiefeln in sportiver Optik und im Reiter-Look sind jetzt auch Stiefel mit Profilsohle und Kurzstiefel zu 7/8-Hosen Liebling vieler Kundinnen.

Auch bei Kindern bringt funktionelles winterliches Schuhwerk gute Kassenbons. Einzig in den Herrenabteilung fehlt der richtige Schwung. Die Männer lassen sich mit dem Schuhkauf Zeit.

Niedersachsen

Bis zur Monatsmitte konnten die guten Umsätze durchweg gehalten werden. Man lag hier stetig in der Nähe, zum Teil auch sogar über den recht hohen Vorgaben. Erst zur Monatsmitte wurden die Zahlen etwas schwächer, ohne allerdings zu enttäuschen. Ein erreichen des hochkarätigen Vorjahresergebnisses liegt durchaus im Bereich des Möglichen. An den guten Ergebnissen waren in erster Linie Stiefel in der gesamten Breite schuld. Der Schaftstiefel-Boom hielt eigentlich ungebrochen an. Auch an der Breite der Zielgruppen und der regionalen Tiefe hat sich nichts geändert. Aber auch mit Stiefeletten wurden in praktisch allen Ausführungen erfreuliche Zahlen erreicht. Die Zahlen bei Trotteurs und Sportschuhe sollten allerdings nicht unerwähnt bleiben, denn auch hier wurden akzeptable Umsätze erzielt.

Der Betrieb in den Herrenabteilungen hinkte hinter dieser so positiven Entwicklung doch deutlich hinterher. Die Umsätze werden hier weiterhin mit nicht befriedigenden Zahlen bei Sneakern und kräftigen Sportschuhe gemacht. Die Siefelumsätze waren nicht nur schwach, sie konnten auch im Vorjahresvergleich nicht überzeugen. Einen ordentlichen Schub konnte man bei Kinderstiefeln beachten. Hier war von einem Tag zum anderen richtig Bewegung drin. Gefragt war praktisch die gesamte Angebotspalette, wobei Texartikel schon deutliche Vorteile hatten. Schaftstiefel im Großmädchenbereich brachten ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Der Betrieb bei Heimschuhen hielt unvermindert an. Gi

Ruhrgebiet

Bei den befragten Firmen herrschte durchweg gute Laune. “Das Oktoberwetter, sonnig und kaum Regen, motiviert die Kundinnen weiterhin zu Stiefelkäufen“, war zu hören. „In dieser Saison zeigen die Damen ihre neuen Stiefel und verbergen sie nicht unter Röcken“ lautete eine andere Beobachtung.

In der Damenabteilung herrscht die ganze Woche über Betrieb. „Die Stiefellaune sorgt für erfreuliche Umsatzimpulse“ kommentierte der Filialleiter eines Citygeschäfts. Langschaftmodelle im klassischen Reiterstil und Modelle im Bikerlook mit Metalldekor oder Schnallen gefallen derzeit den Käuferinnen oft besonders gut. Unbedingtes Muss für viele Kundinnen: “Die Jeans müssen reingesteckt werden können!“ Verrundete Leisten und sportliche Absatzformen bei flachen Sprengungen verkaufen sich gut.

Satte Brauntöne und Glattleder wurden favorisiert. Im höherwertigen Bereich verkauften sich auch elegante Citystiefel und Stiefeletten mit schlanken Karréeformen oder auch spitzeren Leisten sowie grazileren Absätzen bis 30 mm. Schwarz lag mit Braun gleichauf, rangierte auch mal an der Spitze. Betont sportliche Stiefel oder warm gefütterte Artikel hatten noch keine Chance. Anders die Situation bei Trotteurs mit volleren runden Leisten oder leichten Karrees. Hier waren Brauntöne dominant. Alle übrigen Modellgruppen wie Ballerinas, Galanterie und neue Sneakermodelle erreichten nur mäßige Abverkaufszahlen.

Die Herren zeigten sich leider nicht in Kauflaune für Schuhe. Ihnen ging es vorrangig um akute Bedarfsdeckung. Das bedeutete Abverkäufe klassischer Businesstypen und von Modellen mit sportlichem Touch, besonders Sneaker. Leider blieben die Paarzahlen mäßig, zeigten sich die Käufer deutlich preisbewusster als die Damen. Noch stärker auf den Preis wurde von Eltern geachtet, wenn es die bis jetzt getragenen Sandalen durch festere Halbschuhe zu ersetzen galt.

Das Ende der Herbstferien machte sich bei Anbietern unterer und mittlerer Preissegmente etwas bemerkbar. Für Mädchen im Schulalter bewegte sich das Geschäft bei Halbschuhen in Braunnuancen bis hin zu Rotbraun. Jungen verlangten neben Modellen mit Klettverschlüssen auch mal Sneakertypen. Im Bereich Kleinkinderschuhe waren die Abverkäufe recht unterschiedlich, dazu knauserten die Käufer weniger. Aber Winterstiefel auf Vorrat wurden bisher noch nicht gekauft. hl

Stuttgart

Die Ergebnisse der letzten Wochen waren noch zufriedenstellend, obwohl sich die Händler mehr erwarteten. Der Grund ist vielschichtig. Wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer geben die Kunden für andere Verkaufsgüter größere Beträge aus, andere wieder übten Zurückhaltung. Auch die großen Kreisstädte spürten diese neue Situation und konnten die letztjährigen Ergebnisse gerade noch so erreichen.

Stadtstiefel standen bei den Damen ganz oben. Blockabsätze und leichte Profilsohlen mussten es sein, wobei auch Steppungen und Schnallen dazugehörten. Brauntöne wurden bevorzugt genommen. Schwarz und Beige folgten. Modische Damen nahmen Schnürstiefeletten in Antik-Lederarten, auch hier dominierten Brauntöne. Überhaupt nahmen Stiefeletten, am liebsten noch in spitzen Formen, einen breiten Raum ein. Die Preislagen sollten nicht über 120 Euro hinausgehen. Beliebt waren Pumps mit kleinen Absätzen, dabei überzeugten auch T-Spangen. Dies galt auch für Trotteurs, die in Schwarz und Brauntönen genommen wurden. Noch nicht zufriedenstellend war der Warmfutterbereich, wo nur vereinzelt Interesse vorhanden war.

Die Herren überzeugten noch nicht. Gefragt waren sportive Schnürer bis hin zu Sneakers in Braun und Schwarz. Die ersten Boots fanden ihre Käufer. Glattleder mit festen Laufsohlen standen an erster Stelle. Gefütterte Ware kam noch kaum zum Zuge. Business- Modelle in Brauntönen und Schwarz blieben in der Nachfrage konstant . Beliebt waren Mokassins als Schnürer und auch als Slipper, Schwarz war dabei die Hauptfarbe. Rahmengenähte Klassiker fanden bei zahlungskräftigen Kunden Abnahme.

In den Kinderabteilungen war endlich etwas mehr zu tun. Im Lauflernbereich wurden leicht gefütterte Stiefelchen in Texausstattung gekauft. Bei größeren Jungs wurden Boots mit Warmfutter verlangt. Die Mädchen wollten Lederstiefel, meist in Braun, auch etwas in Rot. Chancen hatten Halbschuhe in dunklem Rosé bis Rot.

Sachsen/Thüringen

„Zufrieden“ bis „sehr zufrieden“: Der Schuhfachhandel gab dem Saisongeschäft zuletzt wieder gute Noten. Entsprechend aufgehellt war die Stimmung sowohl bei inhabergeführten Läden als auch bei Filialisten, Discounter eingeschlossen. Mit Blick auf den Kalender: Der Saisonfortschritt – in der ersten Hälfte des Berichtszeitraumes noch vom goldenen Oktober- Wetter gebremst – forderte nun über die folgende erste Herbst-Schulferienwoche mit schon empfindlich kühlen Nächten quasi sein Recht. So an den nahenden Winter erinnert, kamen deutlich mehr Kunden.

Die Frequenz in City- und Centerlagen war zeitweise „stark, aber noch steigerungsfähig“. Schon gar nicht beklagen wollte sich, wer an modischen Damenstiefeln gut und ausreichend differenziert sortiert ist. Preisgünstige Stiefelmode, die in hohen Paarzahlen verkauft wurde, ließ die Kassen genauso klingeln wie anspruchsvolle Langschaftstiefel- Modelle von Markenanbietern. Apropos Stiefel: Sie bestimmten absolut auch das Kinderschuhgeschäft.

Dagegen spielten sie im Herrenschuhbereich noch keine bestimmende Rolle. In den Damenschuhabteilungen waren Stiefel aber dominant: Langschäfter als elegante Modelle oder auch in rustikaleren Formen wie City-Western oder Reiter- bzw. Farmerstiefel, das meiste in Brauntönen mit dunklem Nougatbraun an der Spitze, oder in Schwarz. In den gleichen Farben bewegten sich wadenlange Kurzstiefeletten als Accessoirs zu 7/8-Hosen. Gefragt waren niedrigere Sprengungen, auch als Keilsohlen, die sich ebenso bei Pumps durchzusetzen scheinen. Geiches gilt für die als Standard geltenden bequemen Stiefeletten mit Komfortausstattung für ältere Kundinnen. Westernstiefel verloren an Akzeptanz. Bei Halbschuhen, die maximal um 20 Prozent der abverkauften Paarzahlen ausmachten, sei „trotteuriges und sportliches“ noch nennenswert gewesen.

Alles an ausgesprochener Winterware erwies sich in den Kinderschuhabteilungen als Renner. Vor allem im Kleinkinderbereich gingen Stiefel mit Tex-Ausstattung und Klettverschluss „gut bis sehr gut“. Funktion habe bei der Kaufentscheidung vielfach Priorität vor Preis gehabt. Es wurde auch Bedarf gekauft: Hausschuhe, Turnschuhe und gefütterte Wetterstiefel. In puncto Winterware konnte das Geschäft mit Herrenschuhen nicht mithalten. Noch verhaltene Stiefelnachfrage ließ sportlich-derbe Halbschuhtypen stärker ins Blickfeld geraten: Modelle mit kräftigen, strukturierten Böden und teils mit Tex-Ausstattung. Als erwähnenswert galten allenfalls noch ausgefallene Sneaker-Modelle und khaki- bzw. schlammfarbene Schnürboots mit Membran. Galanterieware sei „ab und an mitgegangen“. pl

Nürnberg

Was das Wetter im Oktober betrifft, hat sich der Monat bisher sein Prädikat „golden“ verdient. Davon hätten gern auch die Fachhändler profitiert, mussten aber berichten, dass „leider kein Tag wie der andere war“. Das wirkte sich auf die Umsätze aus: Sie schwankten zwischen zufriedenstellend und gut. Erfreulich entwickelte sich dafür der Verkauf von Langschaftstiefeln bei den Damen. Gefragt waren Modelle im Reiteroder Ethno-Look, mit Applikationen, Verzierungen und Ornamenten, Schnallen und Schließen. Topfarbe war Braun in all seinen Schattierungen. Gut gingen zudem Kurz- Stiefeletten sowie Sportliches im Sneaker- Look.

Die Herren griffen zu klassischen Business-Schuhen in Schwarz, aber auch zu sportlichen Stiefeletten in Sneaker- bzw. Cowboy-Optik in Brauntönen, sowie mit Beige oder Natur kombiniert. Noch kein Thema war warmgefütterte Winterware. Der Verkaufshit bei den Kindern waren Stiefel. Die Mädels bevorzugten dabei Langschaftmodelle, verspielt, mit Steinchen, Glitzer, Blüten und offenen Fellkanten. Braun und Schwarz waren die dominierenden Farben, die durchaus mit Rosé oder Petrol abgesetzt sein durften. Bei den Jungs waren dagegen robustere Stiefel mit kernigen Böden und Tex-Material in Braun, Blau sowie in Farbkombinationen, beispielsweise in Schwarz/Grau, angesagt. ng

Bremen

Die Bremer Händler konnten sich endlich auf ein leichtes Plus retten. Nach den roten Zahlen der letzten Wochen ist zwar buchhalterisch noch nichts wettgemacht, aber zumindest darf man zunächst einmal aufatmen. Im Berichtszeitraum verliefen die Einzelergebnisse – sozusagen einer Hansestadt gerecht werdend – wellenförmig. Tagen mit guten Umsätzen folgte nicht selten erst einmal Flaute. Sogar die einzelnen Tage verliefen mal morgens gut, mal nachmittags mäßig und umgekehrt.

Großer Favorit der Bremer Damen waren Langschaftstiefel. Modelle in unterschiedlichen Braunnuancen waren der Renner. Gefragt waren zudem Reiterstiefel. Ein Trend zeichnete sich Richtung Weitschaftstiefel ab, die in einigen Häusern sogar schon nachbestellt werden mussten. Im aktuellen Berichtszeitraum zeigten sich die Kundinnen auffällig ausgabefreudig. Wenn Qualität und Aussehen stimmten, geriet der Preis in den Hintergrund. Die Händler konnten vielfach hochpreisigere Ware verkaufen. Galanterie und hohe Absätze waren bei den Bremerinnen kein Thema.

Bei den Herren bestimmte ein sportliches Design die Schuhwahl. Es wurde nach Bedarf gekauft und zwar komfortable Modelle mit ausreichend Fußweite. Modische Aspekte kamen kaum zum Tragen. Luftpolster war vielfach Voraussetzung. Braunkombinierte, sportliche Straßenschuhe gingen am besten im Abverkauf. Das Kinderschuhgeschäft erfuhr leichte Belebung. Der richtige Durchbruch lässt aber noch auf sich warten. Gekauft wurden Halbschuhe und Stiefel mit Tex-Ausstattung in Blau für die Jungs und Bordeaux für die Mädchen. Darüber hinaus konnten noch einige Paare Hausschuhe in mittleren Größen verkauft werden.

Berlin

„Gut gelaufen“, so kommentierten die befragten Händler die vergangenen zwei Wochen. Wenn auch die Kundenfrequenz kaum besser als im Vorjahr war, so gab es doch deutlich höhere Umsätze. Mehr Leder am Schuh brachte mehr Geld in die Kassen. Das Wetter spielte ebenfalls mit. Morgens und abends schon recht kühl, tagsüber angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein – dies waren nahezu ideale Rahmenbedingungen.

Langschaftstiefel stellten wieder einmal alles andere in den Schatten. Sie interessierten überwiegend in glatten Ledern. Schnallen, Falten, Zierschnürungen, dezente Ornamente oder Nieten kamen bei der Damenwelt an. Braun blieb der Renner, Schwarz durfte deswegen aber keineswegs abgeschrieben werden. Ballerinas und Pumps besaßen akzeptable Anteile. Verkürzte Leisten und verrundete Frontpartien überzeugten. Nostalgisch angehaucht, ein wenig an den Jugendstil erinnernd, fanden hier oft filigrane Querspangen und romantische Lochornamentik Anklang. Herbstliche Braunnunacen führten in diesem Bereich die Beliebtheitsskala der Farbpalette an. Junge Sneakertypen gerieten über alledem fast in Vergessenheit, waren aber trotzdem immer noch eine feste Größe.

Bei den Herren ging es deutlich gemäßigter zu. Sportliche Modelle auf Gummiböden für den weitläufigen Cityauftritt machten das Gros aus. Der Natur verbundene Farbtöne kamen am besten an, Materialmix war gern gesehen. Blau oder Terrakotta brachten gelegentlich ein wenig Farbe ins Spiel. Trendsetter verlangten nach Lederschuhen in Vintage-Optik, die Leisten dabei verlängt. sk

Rhein-Main

Jammern auf hohem Niveau wegen der vielfach hohen Vorgaben des letzten Jahres oder einfache Zufriedenheit mit einem erreichten Pari waren die Aussagen zum Umsatz des Berichtszeitraumes.

Natürlich lief es bei den Damen wieder am Besten, doch waren diesmal auch die Umsätze in den Kinderschuhabteilungen zufriedenstellend. Für alle Käuferinnengruppen blieben die Stiefel die wichtigste Warengruppe. Langschaft in allen angebotenen Variationen waren die Renner, gefolgt von Stiefeletten. Stärkeres Interesse fanden jetzt aber auch junge geschnürte Typen, selbst wenn sie warm gefüttert waren. Braun und Schwarz blieben die Hauptfarben. Auch bei den Formen und Absatzhöhen gab es keine neuen Favoriten. Im modischen Bereich der Trotteurs und Pumps waren runde und schlanke, spitze Formen gleichermaßen beliebt, während im bequemeren Bereich klassischere Formen den Vorzug bekamen.

Bei den Herren waren sportive Schnürer mit Gummisohlen in braunen Farbtönen die beliebtesten Modelle, gefolgt von Sneakern in Material- und Farbkombinationen in Schwarz und allen Braunschattierungen bis hin zum Beige. Im jungen, modischen Bereich liefen geschnürte Boots und Stadtstiefeletten in sehr modischen Schnitten sehr gut. Texausrüstungen waren noch für keine Kundengruppe ein wichtiges Thema. Bei den Kindern ging es sehr lebhaft zu. Winterfeste Ausrüstung war ein Hauptthema. Im Stiefel- und Stiefelettenbereich daneben waren Boots mit Klettverschlüssen und Langschäfter für die Mädchen wichtig für einen erfolgreichen Umsatz. Bei den Farben keine Veränderungen: Schwarz, Braun, Grün und Blau für die Knaben, die Mädchenfarben wurden ergänzt durch Rot und Brombeertöne.

München

In der 41. und 42. Woche waren die Umsätze recht zufrieden stellend: etwa pari mit dem Vorjahr. Der Trend bei Damen blieben Schaftstiefel mit Blockabsätzen und griffiger Profilsohle in allen Varianten – ob mit runder Kappe und zum Schnüren oder mit leichtem Karrée. Besonders beliebt blieben Reiterstiefel in Braun und Schwarz. Auch Stiefel im Gaucho-Look und mit Applikationen sowie Nieten waren bei jungen Kundinnen gefragt.

Neue Klassiker mit schlichter, schmaler Kappe in Karréeform und einer Absatzhöhe von 30 Millimetern kamen gut an. Die Hauptfarbe blieb Braun sowie Schwarz. Sehr gut gingen auch sportive Stiefeletten mit Profilsohle zum Schnüren oder mit Reißverschluss. Viele Kundinnen kauften auch Trotteurs in schlichter Karréeform oder arrondiertem Karrée. Im modischen Bereich waren auch runde Formen mit Haferllasche gefragt. Auch der „Business-Pumps“, schlicht und dekolletiert mit maximal 60 Millimeter Absatz, war gut gefragt. Moonboots wurden schon gekauft. Durch das warme Wetter gingen bei Damen gefütterte Stiefel nicht so gut.

Die Herren blieben zurückhaltend. Gefragt waren im City-Bereich modische Typen mit farblich abgesetzter Kappe, gerne auch mit geprägtem Leder, auch im Reptil-Look. Hier wurden auch verstärkt hochwertige Modelle verkauft. Gut verkauften sich ebenfalls sportive Schnürer in Brauntönen mit Gummisohle. Im modischen Bereich blieb Vintage-Leder ein Thema, besonders bei Stiefeletten. Derbere Schnür-Boots in gefettetem Leder blieben gefragt. Stiefel sowie auch Warmfutterware oder Moonboots wurden nur begutachtet.

Das Kindergeschäft war eher ruhig. Für größere Kinder kauften die Eltern Tex-Boots mit Warmfutter und Profilsohle. Für Mädchen dunkles Rosé, Rot oder Beerentöne, Jungen bevorzugen Braun oder Blau. Übergangsware wie Halbschuhe zum Schnüren oder mit Klettverschluss blieben eher im Regal. Für größere Mädchen wurden dazu Lederstiefel gekauft, gerne mit Fellfutter, in dunklem Rot oder Braun. Im Lauflernbereich bleib es ruhig. Eltern kauften kaum Übergangsware und warten auf den Winter für Tex-Ausstattungen. Bedarfskäufe bei Hausschuhen sowie Gummistiefeln. 23/06

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