Schuhmarkt

Amazon launcht Schuh-Shop

Seit heute ist der neue Schuh- und Handtaschenshop bei Amazon eröffnet. Über 250 Marken stehen den Verbrauchern zur Verfügung. 26.09.07 Peter Skop

Seit heute ist der neue Schuh- und Handtaschenshop bei Amazon eröffnet. Über 250 Marken stehen den Verbrauchern zur Verfügung, darunter Aigle, Ara, Belmondo, Buffalo, Cat, Clarks, DKM, Gant, Kickers, Malene Birger, Merrell, Romika, Scholl und Vans.

Über 250 Marken stehen den Verbrauchern zur Verfügung, darunter Aigle, Ara, Belmondo, Buffalo, Cat, Clarks, DKM, Gant, Kickers Malene Birger, Merrell, Romika, Scholl und Vans. Online-Käufer können nach Preis, Marke, Stil, Farbe, Material oder sogar Verschluss suchen. Ab einem Bestellwert von 20 Euro erfolgt die Lieferung kostenfrei, eine Rücksendung ist ohne Probleme möglich, teilt Amazon mit. „Um ein noch größeres Angebot sicherzustellen, bieten neben Amazon.de auch ausgewählte Drittanbieter Schuhe über Amazon.de Marketplace, die Plattform für externe Anbieter, an“, erklärt der Onlinehändler. Die Schuhauswahl wird dem Verbraucher mit bis zu sieben Fotos des gewählten Schuhs aus verschiedenen Perspektiven erleichtert. Er erfährt zudem, wie andere den Schuh beurteilt haben und welche Exemplare andere, die sich ebenfalls für das gewählte Modell interessierten, sich zudem angeschaut haben.

„Wir versuchen, dem Kunden so viele Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen“, sagt Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon Deutschland. Wie Kleber erklärt, hat Amazon im Juli letzten Jahres den Bereich Sportartikel gelauncht. Hier wird mit Sport Scheck als Handelspartner zusammengearbeitet. Ein Teil des jetzigen Sneaker- und Sportschuhangebots kommt von da. Insgesamt sind derzeit rund 5000 Modelle im Shop verfügbar. „Es gibt keine physische Grenze“, erklärt Kleber, da keine Verkaufsfläche benötigt wird. Beste Chancen haben Händler, die etwas Besonderes anbieten. Mitmachen könne jeder, der seinen Bestand verwalten könne. „Händler können sich ganz Deutschland erschließen“, so Kleber. Schon sehr bald werde man namhafte Händler dabei haben, kündigt er an. Amazon selbst kann derzeit in zwei Lagern in Leipzig und Bad Hersfeld seine Waren unterbringen. Die Ware dort dreht sich nach Klebers Angaben rund 15 Mal.

Ob das Modell von Amazon oder das eines Händlers angezeigt wird, beziehungsweise für die so genannte Buybox, den Einkaufswagen, bereit liegt, hängt von Verfügbarkeit, Preis und Kundenurteil ab. Ein mathematischer Algorithmus berechnet daraus die Position des Anbieters. In einer Leiste werden die weiteren Anbieter des gewünschten Produkts genannt. „Nicht jeder kauft nur nach dem günstigsten Preis“, ist Klebers Erfahrung. Jeder Händler habe über ein Preismonitoring- Tool die volle Transparenz über die Preise. Amazon verlangt eine Verkaufsprovision nur dann vom Händler, wenn der Verkauf auch zustande kommt. Eine Internetseite lebt von den Neuigkeiten und den frischen Angeboten. Doch man müsse sich nicht an die Saison-Zyklen halten, erläutert der Amazon-Chef. Für die Lieferanten böten die Informationen, die von den Kunden über die Produkte kommuniziert werden, wertvolle Hinweise, zum Beispiel, was die Größen oder die Passform angeht. 26.09.07 Peter Skop

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