Schuhmarkt

Hilfiger übernimmt Hilfiger Footwear

Die Tommy Hilfiger Gruppe hat die Tommy Hilfiger Footwear Europe GmbH in Osnabrück übernommen. 26.07.07 Peter Skop

Die Tommy Hilfiger Gruppe hat die Tommy Hilfiger Footwear Europe GmbH in Osnabrück übernommen.

Dr. Hans-Peter Hamm, Geschäftsführender Gesellschafter der Hamm Shoe & Accessories Company GmbH, die die Schuhlizenz erworben und Hilfiger Footwear gegründet hatte, zieht sich aus der Geschäftsführung des veräußerten Unternehmens zurück.

Die Leitung übernimmt Dirk Pues als alleiniger Geschäftsführer. Er berichtet an Daniel Grieder, COO und President der Tommy Hilfiger Europe BV. in Amsterdam. Für den Handel ändere sich nichts, erklärt Hamm. Es habe lediglich ein Gesellschafterwechsel stattgefunden. Die Aktion sei in bestem Einvernehmen vonstatten gegangen. Sowohl die Mannschaft als auch der Sitz in Osnabrück würden beibehalten. Tommy-Hilfiger-Schuhe wurden 2002 im europäischen Markt eingeführt und haben sich nach Aussage von Fred Gehring, CEO der Tommy-Hilfiger-Gruppe, in den vergangenen fünf Jahren höchst erfolgreich entwickelt. Im vergangenen Jahr hat das Osnabrücker Unternehmen rund 60 Mio. Euro Umsatz erzielt. Die Aquisition folge der Strategie, die Marke Tommy Hilfiger noch stärker zu konsolidieren und ein einheitliches Markenbild über alle Sparten zu erreichen, so Gehring.

Hamm sieht in der Übernahme die Tendenz bestätigt, dass „Lizengeber wieder die Hoheit über ihre Marke bekommen wollen“, wie dies beispielsweise auch Boss praktiziert habe. Er erwartet „noch über Jahre hinaus ein stetiges Wachstum“. Hamm selbst bleibt Geschäftsführender Gesellschafter der Hamm Shoe & Accessories und will sich mit neuen Projekten widmen. Daneben wird er als Berater für Tommy Hilfiger Footwear zur Verfügung stehen.

Bei dem Projekt handelt es sich um das Hamm Market Solution Concept, das die Bereiche Research, Design, Sourcing, Productmanagement und Qualitätskontrolle für Schuhe und Accessoires umfassen wird. Das Konzept soll internationalen Modemarken angeboten werden. „Die herkömmliche Vergabe von Lizenzen für Produkte außerhalb des Kerngeschäfts von textilen Modemarken hat keine Zukunft", so Hamm. 26.07.07 Peter Skop

 

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