Schuhmarkt

Das kommt uns aber auf die Tüte

Eine Tüte ist mehr als ein reines Transportvehikel oder ein Handtaschenersatz. Die Studie „TütenAnalyzer“ hat sich den imagebildenden Plastiksack genauer angesehen. 15/07 Swantje Balg

Eine Tüte ist mehr als ein reines Transportvehikel oder ein Handtaschenersatz. Die Studie „TütenAnalyzer“ hat sich den imagebildenden Plastiksack genauer angesehen.

Die Serviceverpackung Tüte ist nicht nur ein verkaufsaktivierendes Werbemedium, sondern auch ein Sympathieträger und Imagestärker. Der „TütenAnalyzer“, eine vom Industrieverband Papier- und Folienverpackungen e. V. (IPV) in Frankfurt in Auftrag gegebene Studie, hat Details ans Licht gebracht.

In einem virtuellen städtischen Umfeld schauen zwei Drittel der 600 Testpersonen innerhalb von fünf Sekunden auf die Tüten von Passanten. Zur Abfrage der emotionalen Aktivierungsleistung einer Tüte und der Auslösung von Kaufimpulsen gaben 20 Prozent der Probanden an, sie würden mit hoher Wahrscheinlichkeit die auf der Tüte beworbene Marke kaufen oder das beworbene Geschäft besuchen. Erweitert auf die relative Wahrscheinlichkeit vergrößert sich diese Gruppe sogar auf 40 Prozent. Weiter stimmten 54 Prozent der Aussage zu, eine schöne Tüte mache die Marke oder das Geschäft sympathisch und erhöhten die Lust zu shoppen.

Insbesondere gefüllte Tüten erwecken laut der IPV-Studie positive Assoziationen. Sie stellen ein Werbeinstrument dar, das die Kundenzufriedenheit beim Kaufakt erhöht und das Kauferlebnis abrundet. Für 42 Prozent der Befragten ist im Hinblick auf ein schönes Einkaufserlebnis entscheidend, dass die Ware in einer ansprechenden Tüte verpackt werde. Auch über den Erstgebrauch hinaus generiert jede Einkaufstüte multiple Kontakte, denn die Mehrheit der Testpersonen, nämlich 72 Prozent, nutzen ihre Tüten mehrfach: 48 Prozent drei- bis fünfmal und 24 Prozent noch häufiger.

Der „TütenAnalyzer“ zeigt auch, dass die Tüte im Vergleich zu anderen Werbemedien günstige Tausender-Kontakt-Preise erzielt. Es stellt ein wirksames und kosteneffizientes Werbemedium dar und wird von 47 Prozent als angenehmer empfunden als TV-Werbung. Die Tüte ist flexibel einsetzbar und schnell herzustellen. Dr. Steffen Egner, Geschäftsführer MediaAnalyzer, Hamburg, fasst zusammen: „Wie unsere Studie gezeigt hat, sind Serviceverpackungen ein sehr interessantes Werbemedium, da sie im öffentlichen Raum stets präsent sind und somit potenziellen Kunden direkt ins Auge springen. 15/07 Swantje Balg

Verwandte Themen
Oliver Schroll, neuer Director of Sales and Marketing bei Bree
Oliver Schroll steigt bei Bree ein weiter
Kleine Online-Händler haben es schwer weiter
Gute Orderstimmung bei der Essenz. Foto: Essenz
Guter Orderschluss mit Münchener Messen weiter
Heidi Otto
Heidi Otto verantwortet Verkauf bei Liebeskind weiter
DISQ n-tv Deutscher Fairness-Preis 2017
Deutscher Fairness-Preis 2017 weiter
Alex Cucurull (li.), Chief Executive von Base Trademark Detallsport Group, und Sport 2000 International-CEO Margit Gosau
Sport 2000 expandiert in Spanien weiter