Schuhmarkt

Igedo sieht Konzept bestätigt

Frank Hartmann, Geschäftsführer der Igedo Company, zog ein positives Resümee des am 25.7. beendeten Messequartetts Igedo Fashion Fairs. 26.07.06 Peter Skop

Frank Hartmann, Geschäftsführer der Igedo Company, zog ein positives Resümee des am 25.7. beendeten Messequartetts Igedo Fashion Fairs.

Rund 44 000 Fachbesucher hatten den Weg nach Düsseldorf gefunden, was dem Niveau der Vorjahresveranstaltung entspricht. Dies sei durchaus als Erfolg zu werten. Man habe mit Igedo Fashion Fairs eine Dachmarke geschaffen, unter der die Messen CPD (die traditionelle Messe für Damenoberbekleidung), HMD (Herrenmode Düsseldorf), Body Look mit Bodytex (Messe für Lingerie und Bademoden) sowie Global Fashion (Lohnfertigung, Beschaffung, Private Labels) vereint werden. „Es hat auch ein sehr starker Austausch zwischen den Messen stattgefunden“, so Hartmann.

Das Bedürfnis, über den Tellerrand hinaus zu schauen sei da. Wolfgang May, Direktor Modemessen Inland, erläuterte die Besucherzahlen im Einzelnen. So sei die Internationalität der Messe gestiegen. 40 Prozent der 44 000 kamen aus dem Ausland (Vorjahr 28,7 %). Die CPD selbst hatte einen Auslandsanteil von 30,3 Prozent. Für die HMD wurden 8000 (40 % Auslandsanteil), für die Body Look 7500 (circa Verdoppelung zum Sommer 2005 und 20,4 % Auslandsanteil) und die Global Fashion 2500 Besucher (rund 50 % Auslandsanteil) gezählt.

Hartmann betonte, dass die in Düsseldorf versammelten Showrooms und die Messe jeweils als eigenständige Marketingtools zu werten seien. Showroom-Betreiber, die auf der CPD Gelegenheit hatten sich zu präsentieren (Concept 11), hätten von Kunden berichtet, die nie im Showroom aufgetaucht seien, so May. Die neuen Konzepte Styles & Signatures, Fashion Gallery oder Concept 11, White & Night sowie zahlreiche Events seien von den Besuchern sehr gut angenommen worden. Hartmann betonte, dass an der einen oder anderen Stelle nachgearbeitet werden müsse und kündigte weitere Schwerpunktsetzungen an. So werde es zukünftig eine Plattform geben, auf der sich Franchise-, Shop-in-Shop- und andere Flächenkonzepte darstellen könnten. „Hier gibt es Intransparenz, und daher ist das eine Aufgabe für die Messe“, so Hartmann. 26.07.06Peter Skop

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