Schuhmarkt

Gute Erfahrungen mit Aerosoles-Corner

In Bad Homburg hat die Firma Aerosoles im Schuhhaus Becker eine erste Cornerlösung installiert. Inhaber Jürgen Skorwider freut sich über regen Kundenzuspruch. 26.06.07 Peter Skop

Bereits im März hat die Firma Aerosoles eine erste Aerosoles-Corner installiert. Der Test findet im Schuhhaus Becker von Jürgen Skorwider in der hessischen Kurstadt Bad Homburg statt. Auf rund 35 qm kann Aerosoles nun seine Marke besser darstellen.

Gegenwärtig bestimmen Pantoletten, Sandaletten, Mokassins oder flache Ballerinas das Bild. Skorwider freut sich bereits auf die nächste Saison, wenn – neu für Aerosoles in Deutschland – Stiefel, Stiefeletten, Pumps und Absatzschuhe die ganze Bandbreite von Aerosoles offenlegen. Dies ist einer veränderten Vertriebspolitik zu danken, die Aerosoles seit dem Wechsel zu Softshoes verfolgt.

Demnach kann der Handel aus dem gesamten Sortiment von Aerosoles seine Favoriten auswählen, und ist nicht mehr auf eine bestimmte Auswahl des Anbieters angewiesen, erklärt Manfred Metzger, der die Marke in Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen vertritt.

Die Ecke ist relativ einfach aber flexibel eingerichtet. Warenträger aus Acryl beziehungsweise demnächst Glas, die in der Rückwand verborgen angebracht sind. Die Rückwandelemente sind abnehmbar, wodurch es möglich ist, drei kleinere Displays mit Aerosoles-Stimmungs- oder Schuhbildern der Saison anzupassen. Flexibel ist auch ein Wechselrahmen über der Wand, der das jahreszeitliche Stimmungsbild aufnimmt und den deutlichen Hinweis auf Aerosoles enthält.

Gut für die dekorative Gestaltung sind die einheitlich in Rot gehaltenen Schuhkartons. Statt der Kartonpräsentation ist auch der weitere Einsatz von Glasböden möglich. Die Einrichtung ist für den Händler kostenlos. Aerosoles hat zwar bisher schon Monomarkenshops, doch Shop-in-Shop gibt es bisher noch nicht. Sechs bis sieben Corners soll es noch in diesem Jahr in Deutschland geben, erklärt Metzger. Skorwider hat bereits in den vergangenen fünf Jahren gute Erfahrungen mit Aerosoles gemacht.

Die Schließung seiner Kinderschuhabteilung ergab eine zusätzliche Wandfläche, da der nebenliegende Laden nun vermietet ist. Skorwiders Geschäft liegt in der Einkaufsstraße Bad Homburgs, der Luisenstraße, ganz in der Nähe des Kurhauses. Unweit befindet sich noch sein Quickschuhgeschäft. In Bad Nauheim hat der langjährige Delegierte des Bundesverbandes des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) für Hessen noch ein weiteres Geschäft, Schuhhaus Häuser. Während der Unternehmer Monomarkenshops eher ablehnt, kommt er mit dem Cornerkonzept sehr gut zurecht. In das 260-qm-Geschäft kommt Kundschaft ab 35 („Die ganz Jungen sind nicht zu fassen“, so Skorwider). Für sie braucht er „gestandene Fabrikate wie Gabor oder Sioux“, oder Marken wie Peter Kaiser, Paul Green oder Wortmann im Niedrigpreisbereich. 26.06.07 Peter Skop

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