Schuhmarkt

Gabor wehrt sich gegen Produktpiraterie

In diesem Jahr wurden bereits 25 Fälle von Produktfälschungen bekannt. Gabor wehrt sich gegen den Diebstahl geistigen Eigentums. 26.05.06

 

In diesem Jahr wurden bereits 25 Fälle von Produktfälschungen bekannt.Gabor wehrt sich gegen den Diebstahl geistigen Eigentums.

„Es gibt perfekt nachgemachte Schuhe, die äußerlich vom Original nicht zu unterscheiden sind“, so Manfred Rosskopf, Markenschutzbeauftragter des Rosenheimer Markenschuhherstellers. Selbst ganze Kollektionsteile werden nachgemacht und in den Verkehr gebracht. Da die enormen Kosten für Forschung und Entwicklung entfallen, können Raubkopien natürlich auch entsprechend preiswerter angeboten werden.

Eine nicht unerhebliche Paarzahl gefälschter Schuhe der Marke Gabor gelangt auf diese Weise auf den Markt und fügt dem Unternehmen einen beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden zu. Hinter den Produktpiraten stehen nicht selten namhafte Schuhanbieter. Gegen Raubkopien und deren illegale Vervielfältigung geht Gabor mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln vor.

„Wir sind eine der Firmen, die ihre Marke am aggressivsten verteidigen und mit allen Konsequenzen gegen die zunehmende Produktpiraterie vorgehen“, so Rosskopf. Allein in diesem Jahr sind 25 Fälle bekannt, in denen Gabor-Modelle im Original kopiert und illegal vervielfältigt wurden. Im vergangenem Jahr ließ Gabor mehr als 30 Firmen gerichtlich wegen Markenpiraterie und Diebstahl geistigen Eigentums belangen. 26.05.06

 

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