Schuhmarkt

Micam: Ostmärkte zieht es nach Italien

Mit 1667 Ausstellern legte die Mailänder Schuhmesse noch einmal kräftig zu. Die Kollektionen werden kleiner, dafür ist mehr Auswahl an Farben. 24.09.07 Ilona Sauerbier

Herrliches Sommerwetter und eine krachvolle Innenstadt. Am Wochenende während der Mailänder Schuh- und Lederwarenmessen Micam/Mipel platzte Mailand nahezu aus allen Nähten. Zumal auch schon die ersten Gäste eintrafen, die die anschließenden Designerschauen besuchten.

Besonders viele Einkäufer kamen diesmal aus den östlichen Ländern. Der typisch russische Geschmack sei inzwischen längst nicht mehr so überbordend prächtig, heißt es. Generell zeigten die Aussteller zum Sommer 2008 viel Farbe und viel Feminität. Auffallend war, dass in vielen Kollektionen das Modellspektrum reduziert wurde, dafür aber mehr Farbvariationen angeboten werden. Mit einer Ausstellerzahl von 1667 erzielte die Micam ein gutes Ergebnis. Allein die Anzahl der ausländischen Aussteller hätte sich seit 2002 auf 536 verdreifacht, verkünden die Veranstalter. Während in den klassischen Hallenbereichen zumindest in den ersten beiden Tagen viel los war, krankte es in den jungen Hallen deutlich an Frequenz.

Auf der parallel stattfindenden Lederwarenmesse Mipel waren diesmal die Hallen bis 22.30 Uhr geöffnet. Mit diesem Experiment wollten es die Veranstalter den Besuchern ermöglichen, möglichst viele Kollektionen zu sehen. Die Frequenz war allerdings schleppend, das Standpersonal genervt. 24.09.07 Ilona Sauerbier

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