Schuhmarkt

Stiefel und kein Ende: Der Markt in den Regionen 03.11. – 17.11.06

Obwohl in den ersten beiden Oktoberwochen ein eher frühlingshaftes Lüftchen wehte, gab es mit Langschaftstiefeln kein Problem. 25/06

Obwohl in den ersten beiden Oktoberwochen ein eher frühlingshaftes Lüftchen wehte, gab es mit Langschaftstiefeln kein Problem.

Die Frauen lieben die neuen Stiefellooks und kombinieren mit Rock oder schmaler Hose, so dass die Straßenbilder voll davon sind. Das tröstet teils auch über lasche Umsätze bei Männerschuhen hinweg. Hier ist noch kein Winter angesagt. Hier und da wird genippt. Braun setzt sich flächendeckend durch. Freche Hausschuhe machen dagegen im Moment etwas Spaß.

Niedersachsen

Die Mehrheit der Schuhhändler ist mit den ersten beiden Novemberwochen zufrieden. Man lag hier immer noch mit einem deutlich zweistelligen Plus vorn. Der Monat begann zunächst mit überdurchschnittlich guten Tageskassen, die sich bis zur Monatsmitte deutlich relativierten. Das Gros der Schuhhändler lag allerdings trotz des wieder sehr warmen Wetters immer noch bei den Tagesergebnissen des Vorjahres. Da diese Zahlen immerhin auf sehr guten Vergleichswerten basierten, scheint für den November zumindest ein vorsichtiger Optimismus angebracht zu sein.

Die guten Ergebnisse wurden weiterhin mit Damenstiefeln erreicht. Und da wiederum hatten Schaftstiefel in praktisch allen Variationen den größten Anteil. Die Nachfrage war einmal mehr sehr breit gefächert. Wobei Braun immer noch eine große Bedeutung zukam. Langsam verschoben sich die Verhältnisse, so dass Schwarz immer stärker wurde. Die besten Zahlen wurden immer noch klar mit Stadtstiefeln erzielt, wobei als Dekor gelegentlich Schnürungen und Bordüren genannt werden. Die Umsatzentwicklung bei Sportschuhen, Slippern und Trotteurs ist mau.

Bei den Herren hat sich die Situation noch einmal leicht verbessert. Stiefel konnten sich etwas besser in Szene setzen. Schnürmodelle mit oder ohne Futter wurden nun mehr verlangt. Das gilt auch für rustikale Schnürer in Brauntönen. Die gesamte Umsatzsituation lässt aber zu wünschen übrig. In den Kinderabteilungen ist es zwar etwas ruhiger geworden, die Zahlen sind aber weiterhin in Ordnung. Verlangt wurde praktisch das gesamte Stiefelangebot. Sportliche Typen waren für Mädchen und Jungen gleichermaßen gefragt. Das galt natürlich auch für den gesamten Membranbereich Bei Mädchen spielten auch Schaftstiefel in oberen Größengang eine wichtige Rolle. gi

Ruhrgebiet

Das Oktobergeschäft wird vom Stiefelboom in der Damenabteilung geprägt. Bis Monatsende hielt die Kauflust an. In Dortmund, Essen und im Centro Oberhausen boten dazu besondere Events dem Handel die Chance für eine Sonntagsöffnung. Schönstes Oktoberwetter lockte Verbraucher in Massen an. Aber ihr Drang in die Schuhgeschäfte verlief etwas gebremst. Da der 1. November in NRW Feiertag ist, nutzten viele Berufstätige die beiden letzten Tage des Monat für Resturlaub. In den Einkaufsstraßen herrschte reger Betrieb. Der November blieb bisher normal. Gegen Ende der Berichtsperiode war er sogar zu mild. Ein typisches Szenenbild für die aktuelle Lage in der Damenabteilungen zeigte sich bei Görtz 17 in Mülheim/Ruhr. Acht von zehn Kundinnen probieren Schaftstiefel mit Karreeleisten an.

Die wenigen Männer, die sich im Laden bewegen, haben ausschließlich Beraterfunktion. Stiefeletten rangieren, wie auch Schwarz auf Rang zwei. Junge Kundinnen begeisterten sich für neue Stiefel im Bikerstil. Betont sportive Stiefel interessieren weniger, gefütterte Artikel überhaupt nicht. Als eher schwach bis normal wurden Abverkäufe bei Trotteurs und Sneakern bewertet. Galanteriepumps interessierten „zu diesem frühen Zeitpunkt noch weniger“, hieß es überwiegend. Wenn, dann vorrangig bei hochwertigen Anbietern und in Großstädten wo die ersten Bälle beginnen. Interesse an neuer Stiefelmode zeigten Herrenkunden bisher nicht. Auch bei Anbietern im Mittelpreisgenre orientierte sich die Nachfrage in erster Linie auf Businesstypen, in etwa gleichstark in Braun und Schwarz, sowie Sneaker und Sportschuhdesign.

Nach den Herbstferien war auch für Kinder festeres Schuhwerk angesagt. Allerdings konnte auch bei den großen Filialisten mit Angebotsschwerpunkt Konsumpreislagen von einem Stiefelgeschäft kaum die Rede sein. Im Halbschuhbereich werden sportliche Modelle mit Texmaterial bevorzugt. Im Hinblick auf steigende Heizkosten nimmt das Interesse an wärmenden Heimschuhen gegenüber dem Vorjahr zu. Das zeichnet sich bisher bei modischer Damenware ebenso ab wie für Kindermodelle im Hüttenschuh-Look und ähnlichen Varianten. hl

Stuttgart

Nicht unzufrieden waren die Händler mit den erzielten Umsätzen in den vergangenen Wochen. Einige konnten sogar ein kleines Plus herausholen. Die lange Einkaufsnacht bis 24 Uhr in der Stuttgarter City am 11. November, brachte allerdings bei den meisten Händlern nicht den erwarteten Erfolg, obwohl mehr als 250 000 Menschen in der Innenstadt waren. Dagegen verbuchten die großen Kreisstädte gute Zahlen. Der Aufwärtstrend hält an.

Die Nachfrage nach Stadtstiefeln bei den Damen lief gut, Brauntöne waren Favoriten, verstärkt wurde auf flache Absätze Wert gelegt. Extra weite Schäfte liefen überraschend stark. Insgesamt waren Schnallen und Schnürungen beliebt. Warmfutter-Modelle mit festen Sohlen holten in der Gunst der Damen auf. Reiterstiefel in Braun und Schwarz liefen weiterhin gut. Dies galt auch für Stiefeletten, wo vielfach die besten Umsätze erzielt wurden. Spitze formen und Karrees war gefragt, Braun und Schwarz waren die Hauptfarben. Knöchelhohe Boots mit Profilsohlen, oftmals auch kombiniert, konnten überzeugen. Trotteurs, meist in Brauntönen, blieben konstant in der Nachfrage.

Die Herren kauften Business-Schuhe, auch in teuren Macharten, mehr in Brauntönen als in Schwarz. Gute Chancen meist bei jüngeren Kunden hatten Schnürboots aus gefettetem Leder. Gefragt waren gefütterte Boots, am liebsten in Leder mit Tex-Ausstattung. Bei Halbschuhen sind feste Laufsohlen und gute Innenausstattung gewünscht, wobei die Preise oftmals über 120 Euro hinausgingen. Für die Kinder wurden Stiefel mit Tex-Material gekauft. Die Mädchen bekamen Schaftstiefel in Brauntönen bis Rosé , auch Velours war beliebt. Die Jungs gaben sich mit robusten Boots, meist leicht gefüttert, zufrieden. Dabei waren feste Sohlen ausschlaggebend, auch Klettverschlüsse gehörten dazu. Im Lauflernbereich überzeugten leicht gefütterte Stiefelchen. tz

Sachsen/Thüringen

Die Stimmung war überall etwas eingetrübt. Nun, da man mit warmer Winterware gut sortiert war, spielte das Wetter nicht mehr mit. Anders als im letzten Jahr um diese Zeit, als ein heftiger Wintereinbruch das Schuhgeschäft förmlich puschte, war jetzt der wärmste 16. November seit 1885 registriert worden. Mit der für den Saisonzeitpunkt erschreckend schwachen Kundenfrequenz, die sich über die ersten beiden Oktoberwochen zog, gingen die Umsätze in den Keller.

Trotz der noch besseren Woche zuvor schrieb der Einzelhandel „fette rote Zahlen“. Im Damen-Stiefelgeschäft ging weiterhin Langschaft, von elegant bis sportlichrustikal, letzteres in Form von Reiterstiefel-Modellen. Die Nachfrage nach warm gefütterten Stiefelmodellen – auch solchen mit Tex-Ausstattung – schwächte ab oder stagnierte ganz. Selbst in günstigen Preislagen spielte Winterware keine große Rolle mehr. Das gilt auch für warmgefütterte Boxerstiefel oder Uggs, die jetzt auf einmal in den Regalen wieder zu finden waren. Bezüglich Leisten- und Absatzformen nichts Neues: Spitz und verrundet etwa zu gleichen Teilen; die Sprengungen von flach bei Profilsohlen über Keile bis hin zu Blockabsatz à la Westernstiefel und Pfennigabsatz. Westernstiefel waren stark rückläufig. Farblich blieb es bei der Dominanz von Brauntönen und Schwarz. Stiefeletten schienen Penner zu werden. Was an Halbschuhen verkäuflich war, stammte aus sportlich gestylten Sortimenten. Trotteurige Looks gingen nach wie vor so gut wie nicht.

Herrenschuhe erschöpften sich weitgehend im Abverkauf sportlich-derber Halbschuhe. Fehlanzeige bei Warmgefüttertem – „allenfalls Standardmodelle von Knöchelstiefeln in schwarz, warmgefüttert und mit Reißverschluss.“ Zwar war das Kinderschuhgeschäft weiterhin geprägt vom Stiefelabverkauf, „aber der hatte stark nachgelassen.“ Die geringe Nachfrage beschränkte sich auf Modelle mit Warmfutter und Funktion, Tex-Ausstattung war Pflicht, Klettverschluss bevorzugt. Gut beraten war, wer als Händler Halbschuhe als Aktionsware anbot. Normalpreisig sei in diesen Sortimenten nichts gegangen. pl

Nürnberg

Während die eine Gruppe der Fachhändler für die ersten Wochen im November von guten bis sehr guten Umsätzen berichtete, konnte die andere nur mittelprächtige Geschäftsergebnisse vermelden. Warum? Weil sich Winterware angesichts der frühlingshaften Temperaturen nicht in der gewünschten Stückzahl abverkaufte, wie es zu diesem Zeitpunkt üblich ist.

Umsatzbringer waren daher erneut die Damen mit ihrer Vorliebe für Stiefel. Braun mussten sie sein, rustikal, mit Schnallen und Schließen sowie variablen Langschaftweiten und bequemen Absatzhöhen. Erst danach kamen City-Stiefeletten, passend zu den aktuellen Hosenformen. Weniger gefragt waren Winter- und Tex-Ausstattung. Die Herren hielten sich an klassische Lloyd-Typen, modisch aufgemacht, in Schwarz und Braun sowie an trendig-pfiffige Sport-Fashion-Modelle mit festen, kräftigen Böden in Schwarz und Braun und vorn oder hinten hochgezogenen Sohlen.

Nur verhalten kauften die Herren Stiefel. Ganz im Gegensatz zu den Kindern. Stiefel waren das große Thema – als Kombination aus Tex-Material und Leder. Die jungen Damen wollten dabei Langschaft-Modelle wie ihre Mütter, allerdings bevorzugt in Rosé, aber auch in Brauntönen. Die jungen Herren favorisierten Snow- beziehungsweise Tex-Boots in Dunkelblau, Braun und Schwarz. ng

Bremen

Das Pari hat sich in Richtung leichtes Plus bewegt. Kein Anlass zur Euphorie, aber zumindest ein Trend in die richtige Richtung. Bei näherer Betrachtung glich der Berichtszeitraum einer Achterbahnfahrt. Die Händler durften sich an einigen Tagen über positive Umsatzzahlen freuen, mussten aber auch große Schlappen verkraften. Noch gibt es zu viele zu ruhige Tage als dass man jubeln könnte. Es wurde vielerorts nur genippt.

Die Damen probierten gerne Stiefel in unterschiedlichen Ausführungen. Eindeutiger Renner waren aber Langschaftstiefel in Braun. Doch auch zu bequemen, sportlichen Slippern sagten die Damen nicht nein. Gefragt waren eher flachere Absätze. Die Farbe Schwarz ging in diesem Zeitraum nur verhalten. Pumps und Trotteurs waren die Verlierer bei den Damenschuhen. Als Sorgenkind bezeichneten einige Händler das Herrenschuhgeschäft. Die Bremer Kunden bleiben nach wie vor zurückhaltend. Für die wenigen interessierten Herren waren eine ausreichende Fußweite und allgemein Bequemlichkeit wichtige Auswahlkriterien. Zweckmäßige, einigermaßen flotte Herren- Leder-Modelle konnten verkauft werden. Gefragt wurde nach Stiefeln mit Tex-Ausstattung. Dunkelbraun ist klarer Favorit Klassische Modelle sind derzeit kein Thema.

Bedarfskäufe bestimmten auch das Kinderschuhgeschäft. Leider besteht aber zurzeit insgesamt kein großer Bedarf, so dass die Händler nicht zufrieden waren. Das verkaufsfördernde Winterwetter lässt noch auf sich warten. Die Bremer Händler konnten allenthalben einige Paare Halbschuhe und Stiefel verkaufen. Zu allem übel zeigen sich schon vor dem Winter die ersten Schnäppchenjäger. Klett bleibt übrigens Kaufvoraussetzung. Die Jungs suchten sich Blautöne aus, bei Mädchen sind Beerentöne angesagt. ib

Berlin

Zufrieden waren die meisten Händler der Hauptstadtregion. Zwar gab es Wetterkapriolen, etwa der Rekord verdächtige Donnerstag am 16. November mit sommerlichen Temperaturen von 18 Grad, die sich nicht positiv auswirkten. Doch unter dem Strich blieben – gerade auch für einen November – recht akzeptable Zahlen. Die Erfolgsgeschichte Langstiefel setzt sich auch in den vergangenen beiden Wochen fort. Langschäfter in glatten Ledern hatten einmal mehr Hochkonjunktur. In Braun oder immer öfter auch in Schwarz interessierten sie gern mit Schnallendekors, Stulpen oder auffälligen Zierschnürungen. Stiefel in Winterweiß, obwohl für diese Saison modisch nicht unbedingt hoch gehandelt, konnten einige Akzente setzen. Bei Pumps favorisierten die Damen entweder Modelle mit Keilabsätzen, oft in Schwarz, oder romantische Typen im Ballerinalook. Erdverbundene Töne sowie Schnallen, Riemen oder Lochungen waren bei letzteren beliebte Merkmale.

Als stärkste Warengruppe behaupteten sich unangefochten sportive Modelle bei den Herren. Flexible Böden und lässige Erscheinungsbilder kamen an. Die Sneakermode präsentierte sich auch gut in gehobenen Preiskategorien. Die Kombination von Sportlichkeit und edlem Material machte den klassischen Lederschuhen das Leben sehr schwer. Die zweite Auffälligkeit im positiven Sinn waren Stiefel. Sportliche Lifestylemodelle, rustikale Farmer- und Bikerboots, oder Stiefeletten, sogar mit Lammfellfütterung, erzielten bemerkenswerte Verkaufzahlen. Wetterfeste Boots, entweder in Nubukausführungen oder in Tex-Verarbeitungen, dominierten das Geschehen bei den Kinderschuhen. Modische Langschäfter kamen bei den größeren Mädels an. sk

Rhein-Main

Die fehlende Kontinuität war einmal mehr das Manko des Berichtszeitraumes. Sehr starke Umsatztage wechselten ab mit kleinen Katastrophen und so war man mit einem geringen Plus, welches mit den Damenschuhen erzielt wurde, zufrieden. Insgeheim hatte man wohl mit einem etwas günstigeren Ergebnis gerechnet.

Zumindest die Kundinnen enttäuschten nicht. Sie kauften weiterhin begeistert Langschäfter mit Absätzen bis 60 mm in allen Brauntönen und in Schwarz, sofern sie mit dem richtigen Beiwerk geschmückt waren. Wieder größeres Interesse bestand an sportiven Artikeln. Hier waren interessante Gummiböden, Warmfutter und hohe Schnürungen das Wichtigste. Daneben waren Sneaker in Farbkombinationen und sportive Slipper mit Gummisohlen – natürlich in Braun – die Garanten für einen zufriedenstellenden Umsatz. Nicht so zufrieden war man dagegen bei den Pumps und eleganteren Trotteurs. Hier ist der Abverkauf einfach zu gering.

Und die Männer: nichts Neues, so könnte man sagen. Kräftige, sportive Schnürer und Slipper mit robusten Gummiböden waren einmal mehr die Hauptumsatzträger in einem insgesamt sehr mäßigen Herrengeschäft. Modische Boots – gefüttert oder mit Kaltfutter – ebenso wie Citytypen waren nur in jungen Geschäften ein Thema. Überall recht gut verkauften sich noch die Sneaker in Kombinationen mit Braun, Schwarz wie auch kräftigeren Farbtönen. Ausgesprochene Winterware liegt noch fest. Anders bei den Kindern: Hier war das Thema Winterfestigkeit das Hauptargument beim Verkauf. Ebenso unverzichtbar waren natürlich die Klettverschlüsse. Dagegen wurde es bei der Erfüllung eines Wunsches nach modischem Langschäfter schon eng, da hier die Abverkäufe bereits hervorragend waren.

München

In der 45. Woche waren die Umsätze zufrieden stellend, etwa pari mit dem Vorjahr. In der 46. Woche waren die Geschäfte durch das frühlingshafte Wetter etwas rückläufig. Schaftstiefel blieben die Favoriten bei den Kundinnen, trotteurig bis sportlich mit eher flachen Absätzen und gerundeten Leistenformen. Bei den modebewussten Kundinnen waren Reiterstiefel mit Schnallen, Schnürelementen oder Besätzen beliebt. Zudem waren Warmfutter und Profilsohle gefragt. Veloursleder mit Ornamenten und Schnüren kamen bei den Kundinnen gut an, auch Trapperstil war angesagt. Die Hauptfarben blieben Braun sowie Schwarz. Gefragt blieben Moonboots aus Tex-Material. Etwas Nachfrage gab es nach Abendsandaletten in Gold oder Silber, etwas stärkere Nachfrage nach Trotteurs in arrondierten Formen, hier in Braun und Schwarz.

Bei den Herren waren elegante Schnürer gefragt, Hauptfarbe blieb Schwarz. Viele Herren kauften gefütterte Boots mit griffiger Profilsohle. Auch Stiefeletten – gefüttert oder ungefüttert – waren Umsatzbringer. Die Formen bewegten sich im Spektrum von rund bis cowboyhaft spitz. Derbere Schnür-Boots in gefettetem Leder mit Profilsohle blieben beliebt. Moonboots aus Tex- Material gingen verstärkt über den Ladentisch. Das Kindergeschäft war eher ruhig. Eltern kauften hauptsächlich gefütterte Tex-Boots mit Klettverschluss. Für Jungen war Braun, Blau oder Schwarz beliebt. Mädchen wollten Rot, Rosé oder Lila. Ruhig blieb es bei der Übergangsware. Bedarfskäufe gab es bei Hausschuhen und Turnschuhen für die Schule. Auch im Lauflernbereich kauften die Eltern gefütterte Tex-Boots mit Klettverschluss. afs 25/06

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