Schuhmarkt

IfM 11/08: Noch kein Grund zur Panik

Die Abverkaufsquote im Schuhfachhandel konnte im April im Vergleich zum März gesteigert werden. Dies zeigen die Auswertungen des Instituts für Marktdaten (IfM) in Neuss.

Die Abverkaufsquote im Schuhfachhandel konnte im April im Vergleich zum März gesteigert werden. Dies zeigen die Auswertungen des Instituts für Marktdaten (IfM) in Neuss.

Den Sonnenstrahlen sei Dank. Durch das schöne Wetter konnte der Abverkauf im Vergleich zum Vormonat um über 9 Prozentpunkte auf 32,45 % gesteigert werden. Im Vorjahr betrug diese Quote allerdings 35,22 % Hier muss natürlich berücksichtigt werden, dass der Monat April im vergangenen Jahr der einzige wirkliche Sommermonat war. Am wetterunsensibelsten verhalten sich die Herrenschuhe. Hier liegt der Abverkauf auf Vorjahresniveau. Damen- (–4,14 %) und Kinderschuhe (–9,80 %) sind hingegen stärker von den Witterungsverhältnissen betroffen. Die Herren griffen im letzten Monat verstärkt nach Schnürhalbschuhen ( +8,23% z.Vj.). Sommerliche Ware wie Pantoletten (–1,67 %) und Sandaletten (–4,14 %) liegen natürlich noch deutlich unter den Vorjahreswerten. Die Bestände der Schnürhalbschuhe konnten sich somit entsprechend reduzieren. Dies gilt allerdings nicht für die Sommerware. Hier sind noch deutliche Überhänge zu verzeichnen.

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38 Schuhmarkt 11-2008 Umsatzanteil/Durchschnittspreis Damen Damenschuhe bilden mit 59,68 % die umsatzstärkste Warengruppe. 33,07 % des Umsatzes werden mit Pumps und Ballerinas erwirtschaftet. Slipper und Trotteurs liegen bei 24,10 %. Schnürhalbschuhe folgen mit 15,05 %. Bei den Damen liegt der Durchschnittsverkaufspreis bei 64,69€. Kinder Kinderschuhe belegen den 3. Platz mit 8,05%. Slipper (35,30 %), Sandaletten (24,62%) und Schnürhalbschuhe (21,24 %) machen zusammen über 81% des Umsatzes aus. Ballerinas und Spangenschuhe tragen fast 10 % zum Umsatz bei. Der Durchschnittspreis bei Kinderschuhen beträgt 44,34€. Hausschuhe kommen auf einen Anteil von 0,79 %. Herren Männerschuhe haben einen Marktanteil von 15,02 %. Schnürhalbschuhe sind mit Abstand die umsatzstärkste Warengruppe bei den Herren (67,29 %). Mit einem Umsatzanteil von über 18 % folgen Slipper. Pantoletten tragen 6,53 % und Sandaletten 4,77 % zum Umsatz bei. Bei den durchschnittlichen VK-Preisen können bei den Herren mit 78,52€ pro verkauftem Paar die höchsten Preise erzielt werden. Die Abverkaufsquote im Schuhfachhandel konnte im April im Vergleich zum März gesteigert werden. Dies zeigen die Auswertungen des Instituts für Marktdaten (IfM) in Neuss. Noch kein Grund zur Panik Sonstige 16,46% Ø 29,91 € Herrenschuhe 15,02% Ø 78,52 € Kinderschuhe 8,05% Ø 44,34 € Damenschuhe 59,68% Ø 64,69 € Den Sonnenstrahlen sei Dank. Durch das schöne Wetter konnte der Abverkauf im Vergleich zum Vormonat um über 9 Prozentpunkte auf 32,45 % gesteigert werden. Im Vorjahr betrug diese Quote allerdings 35,22 % Hier muss natürlich berücksichtigt werden, dass der Monat April im vergangenen Jahr der einzige wirkliche Sommermonat war. Am wetterunsensibelsten verhalten sich die Herrenschuhe.Hier liegt der Abverkauf auf Vorjahresniveau. Damen- (–4,14 %) und Kinderschuhe (–9,80 %) sind hingegen stärker von den Witterungsverhältnissen betroffen. Die Herren griffen im letzten Monat verstärkt nach Schnürhalbschuhen ( +8,23% z.Vj.). Sommerliche Ware wie Pantoletten (–1,67 %) und Sandaletten (–4,14 %) liegen natürlich noch deutlich unter den Vorjahreswerten. Die Bestände der Schnürhalbschuhe konnten sich somit entsprechend reduzieren. Dies gilt allerdings nicht für die Sommerware. Hier sind noch deutliche Überhänge zu verzeichnen. Pumps/Ballerinas (33,07 %), Schnürhalbschuhe (15,05 %) und Slipper/Trotteurs (24,10 %) hatten im April bei Damenschuhen die größten Umsatzanteile: Diese drei Warengruppen erwirtschafteten fast 73 % des Umsatzes und konnten somit ihren Anteil zum Vorjahr um über 15 Prozentpunkte erhöhen. Diese Entwicklung geht eindeutig zu Lasten der sommerlichen Artikel. Der Umsatz bei den Kinderschuhen setzt sich größtenteils aus den Warengruppen Sandaletten, Schnürhalbschuhe und Slipper zusammen. Deren Gesamtumsatzanteil betrug im April 81,15 % ( Vj. 87,41 %).Die Abweichung zum Vorjahr ergibt sich hauptsächlich durch die Anteilsverlagerung bei den Ballerinas. In diesem Segment stieg der Anteil um 5,91 Prozentpunkte zum Vorjahr. Bedingt durch das frühe Osterfest und diestarke Nachfrage nach Hochsommerartikeln im April 2007 hat der Handel die Ware auch für einen frühen Liefertermin disponiert. Auch hierdurch verschlechterten sich natürlich die Abverkaufsquoten im laufenden Jahr. Trotz des aufgelaufenen Minus per Ende April besteht noch kein Grund zur Panik. Die schlechten Sommermonate des Vorjahres werden zur Verbesserung der Stimmung im Handel in diesem Jahr beitragen. Hausschuhe 0,79% Ø 23,62 € Wolfgang Roessing, Geschäftsführer der Rexor Schuh-Einkaufsvereinigung GmbH für den Bereich Ware und Vertrieb, kommentiert die IfM-Daten B U S I N E S S MARKT DIE UMSATZE IM FACHHAN Schuhmarkt 11-2008 39 Farben nach Warengruppen in % Farbe Damen Herren Kinder 36,66 43,69 11,25 13,05 4,44 9,56 4,31 4,88 3,18 15,52 34,99 13,93 10,62 6,11 12,44 5,42 0,79 13,97 1,06 0,23 0,83 1,00 1,25 4,59 6,68 2,83 23,77 5,48 0,78 6,47 1 1 1 1 1 1 Damenschuhe Herrenschuhe Kinderschuhe Hausschuhe Sonstige Gesamt 32,41 29,45 31,91 41,80 35,86 32,45 Bei den Herrenschuhen belegt die Farbe Schwarz mit einem Anteil von über 43 % den ersten Platz – Braun folgt mit 34,99%. Bei den Damen liegt Schwarz mit einem Anteil von 36,66 % an der Spitze. Braun folgt mit 15,52 %. Bei den Klein- und Großkinderschuhen ist Blau mit 23,77 % die stärkste Farbe. Rot folgt mit einem Anteil von 13 ,97%. Die Farben Braun, Beige und Schwarz liegen zwischen 13,93 % und 11,25 %. 30 40 45 25 20 35 Damenschuhe 10 20 30 40 Herrenschuhe Kinderschuhe 10 20 30 40 5 15 25 30 Abverkaufsquote in% Abverkaufsquote in% 1 * Umsatzanteil 1 1 Orthopädische Schuhe UA* 3,59% Pantoletten UA 9,49% Pumps und Ballerinas UA 33,07% Sandaletten UA 10,10% Schnürhalbschuhe UA 15,05% Sling und Flamenco UA 4,07% Slipper und Trotteur UA 24,10% Stiefel mit Kaltfutter UA 0,18% Sammelgruppe Damenschuhe UA 0,35% Gesamt Orthopädische Schuhe UA 1,89% Pantoletten UA 6,53% Sandaletten UA 4,77% Schnürhalbschuhe UA 67,29% Sling/Flats UA 0,51% Slipper UA 18,75% Stiefel mit Kaltfutter UA 0,07% Sammelgruppe Herrenschuhe UA 0,18% Gesamt Ballerinas und Spangenschuhe UA 9,78% Orthopädische Schuhe UA 1,93% Pantoletten UA 1,97% Sandaletten UA 24,62% Schnürhalbschuhe UA 21,24% Sling & Flamenco UA 0,23% Slipper/Klettverschluss UA 35,30% Stiefel mit Kaltfutter UA 4,58% Sammelgruppe Kinderschuhe UA 0,36% Gesamt 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 P 1 1 10 20 1 1 50 60 NDEL IM APRIL 50 35 1 1 1 1 40 Schuhmarkt 11-2008 Preisgruppen 0 5 10 15 20 25 30 0 5 10 15 20 25 0 5 10 15 20 Damen Herren Kinder Bei den Damen werden 83,23% des Umsatzes mit Schuhen unter 100€ realisiert. Die restlichen 16,77% werden mit Schuhen über 100€ erzielt. Hier sind die Preislagen 110€ bis 130€ mit zusammen 11,31 % Anteil vertreten. Die Preislagen bis 99,90€ machen zusammen einen Anteil von fast 63,63 % aus. In diesem Segment sind 49,90€ mit 10,60% und 99,90€ mit 22,41% die stärksten Preislagen. Der Anteil der Preislagen über 100€ liegt bei 36,37%. Der Anteil der Kinderschuhe mit einem VK-Preis über 79,90€ liegt bei 1,86%. Die Preislagen bis 79,90€ tragen über 98 % zum Umsatz bei. 69,90€ ist mit 21,45% die stärkste Preislage – 49,90€ und 59,90 € liegen um die 19 %, 39,90 € und 89,90 € um die 13 % und 29,90 € bei 11,05%. 39,90 69,90 99,90 129,90 € % % 39,90 69,90 99,90 129,90 € 2008 2007 1 6 5 2 3b 3a 4 7 Regionale Verteilung AV = Abverkaufsquote PV = Preisverluste, zu lesen x Prozent des Umsatzes wurde mit reduzierter Ware gemacht 29,90 49,90 69,90 89,90 109,90 129,90 € Gebiet AV-Wert IST-Kalk. PV Gebiet 1 31,19% 144,96% 1,80% Gebiet 2 31,81% 141,46% 1,69% Gebiet 3a 34,70% 141,98% 2,14% Gebiet 3b 32,29% 137,74% 1,96% Gebiet 4 30,85% 139,21% 2,25% Gebiet 5 & 6 34,24% 148,11% 3,52% Gebiet 7 36,68% 146,24% 1,87% Gesamt 32,45% 142,52% 2,11% % B U S I N E S S

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