Schuhmarkt

Investoren greifen nach Boss

Die Modemarke Hugo Boss stößt auf größeres Interesse. Zwei Finanzinvestoren bemühen sich derzeit um die italienische Muttergesellschaft Valentino in Italien. 22.05.07 Ilona Sauerbier

Die Modemarke Hugo Boss stößt auf größeres Interesse. Zwei Finanzinvestoren bemühen sich derzeit um die italienische Muttergesellschaft Valentino in Italien.

Die britische Private-Equity-Gesellschaft Permira hat 29,6 Prozent am Luxuskonzern Valentino für 783 Millionen Euro erworben und damit den Konkurrenten Carlyle ausgestochen.

Permira strebt nun die Kontrolle über Valentino an und benötigt dazu mindestens 50 Prozent der Anteile plus eine Aktie. Mit den Eignern, der Familie Marzotto, die bereits 1991 bei Boss eingestiegen ist, hätten die Finanzinvestoren „exklusive Vereinbarungen“ über den Kauf von weiteren 24 Prozent vereinbart. Permira steht damit kurz vor dem Sprung in das lukrative, hochgenrige Modegeschäft. Vor Jahren hat der Investor bereits Anteile an der Billigtextilkette Takko übernommen. In der Schweiz hat Permira den Filialisten Vögele an die Börse gebracht. Übernimmt Permira die Valentino-Gruppe, gewinnen die Investoren automatisch die Macht am Boss-Standort in Metzingen. 22.05.07 Ilona Sauerbier

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