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Girocard löst EC-Karte ab

Die Girocard soll den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum näher bringen. 22.04.08 Kathrin Abler

Den Zahlungsverkehr im Euro-Raum erleichtern soll die „Girocard“, die nach Willen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) die herkömmliche EC-Karte nach und nach ablösen wird.

Beabsichtigt ist, die beiden deutschen Zahlungssysteme – das Bezahlen mit der EC-Karte, Electronic Cash mit PIN, und Abhebungen am Geldautomaten – mit dem neuen Namen Girocard und einem passenden Logo national und international unter einem Dach erkennbar zu machen. Auch an Händlerterminals und an den Geldautomaten soll das Girocard-Logo sukzessive flächendeckend eingeführt werden.

„Mit der Einführung der Girocard rückt die Realisierung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payments Area) wieder ein Stück näher“, stellt der ZKA fest. Ziel der SEPA sei es, allen Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen, einheitliche Zahlungsverkehrsdienstleistungen im Euro-Raum nutzen zu können. Mit dieser Veränderung soll vor allem die Akzeptanz der Karten im Ausland erhöht werden. Die insgesamt rund 93 Mio. EC-Karten in Deutschland werden im Laufe der Zeit durch Karten mit dem neuen Logo abgelöst, teilt der ZKA mit. Bis dahin könnten EC-Karten – auch ohne das neue Logo – wie bisher genutzt werden, an den Funktionalitäten ändere sich nichts. Mehr Infos gibt’s unter www.girocard.eu. 22.04.08 Kathrin Abler

 

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