Schuhmarkt

Erfreuliche Februarumsätze

Im Februar erzielte der Schuhfacheinzelhandel ein ansehnliches Umsatzplus. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln. 22.03.07

Im Februar erzielte der Schuhfacheinzelhandel ein ansehnliches Umsatzplus. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln.

Für die am monatlichen Betriebsvergleich beteiligten Schuhfachgeschäfte ermittelte das Institut für Handelsforschung (IfH), Köln, – gemessen an den Vorjahresumsätzen – im Februar ein deutliches Umsatzplus. Nominal stiegen die Umsätze um 10 Prozent gegenüber dem Februar des letzten Jahres. Bezieht man die inzwischen wieder steigende Preisveränderungsrate für die Branche mit ein, ergibt sich ein realer Umsatzzuwachs von 9 Prozent. Bei der Analyse ist zu beachten, dass die Branche im Februar des vergangenen Jahres eine Umsatzeinbuße in Höhe von 2 Prozent verbuchte.

Somit lagen eher niedrige Basiswerte vor, die nun aber spürbar übertroffen wurden.

In den anderen vom IfH ausgewerteten Fachzweigen des Einzelhandels war im Februar kein einheitlicher Trend erkennbar. Während zum Beispiel der Sortimentsbuchhandel eine Einbuße von 2 Prozent meldete, konnten die Juweliere die Vorjahreswerte um 8 Prozent übertreffen. Nach zwei Monaten erreicht die Jahresstaffel für den Schuhfacheinzelhandel nominal ein deutliches Plus von 5 Prozent. Dieser Wert entspricht auch annähernd der preisbereinigten Umsatzveränderung. Die positive Entwicklung des Schuhhandels im Februar galt in allen Regionen, allerdings mit großen Unterschieden. So konnte in den neuen Bundesländern nur ein Plus von 1 Prozent verzeichnet werden. Unterdurchschnittlich schnitten auch die Betriebe in Hessen/Rheinland-Pfalz mit + 4 Prozent ab.

Dagegen meldeten die Schuhfachgeschäfte in Bayern und Nordrhein-Westfalen durchschnittliche Umsatzsteigerungen von 14 Prozent und 13 Prozent, allerdings auf schwacher Vorjahresbasis, gefolgt von Baden-Württemberg mit + 11 Prozent. Für Niedersachsen wurde ein Plus von 9 Prozent ermittelt. Die Jahresstaffel in den einzelnen Bundesländern weist damit auch sehr unterschiedliche Werte aus. Dabei reicht die Spannweite der Umsatzentwicklung von + 8 Prozent und + 7 Prozent in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen bis zu – 3 Prozent in den neuen Bundesländern. In den verschiedenen Betriebsgrößenklassen wurden durchgängig Steigerungen errechnet. Die Betriebe in den beiden oberen Auswertungsgruppen meldeten Umsatzzunahmen von 18 Prozent und 16 Prozent, während die kleineren Betriebe ein Umsatzplus 8 Prozent erzielten. Dies spiegelt sich entsprechend auch in der aufgelaufenen Umsatzentwicklung wider. 22.03.07

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