Schuhmarkt

PPR hält 62,1% an Puma

Der französische Luxusgüterkonzern PPR hat sich die Mehrheit, genauer gesagt 62,1%, am Herzogenauracher Sportartikler Puma gesichert. 18.07.07 Kathrin Abler

Der französische Luxusgüterkonzern PPR hat sich die Mehrheit, genauer gesagt 62,1%, am Herzogenauracher Sportartikler Puma gesichert.

Zum PPR-Konzern gehören Luxusmarken wie Gucci oder Yves Saint Laurent. Zusammen mit den Franzosen will Puma „das große Potenzial der Marke und die sich ergebenden Chancen nutzen, gezielt in die Marke investieren und damit die Position als führendes Unternehmen im Sportlifestyle-Markt ausbauen“, teilte der Puma-Vorstandsvorsitzende Jochen Zeitz heute mit.

Wie das Verhältnis zwischen Puma und PPR in Zukunft aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Im Vorfeld der Übernahme hatte PPR aber mehrfach betont, dass die Firma aus Herzogen-aurach an der Börse bleiben werde und weiter unabhängig arbeiten könne. Auch ein Personalabbau oder eine Restrukturierung seien nicht geplant. An die Übernahme von Puma hatten Analysten und Börsianer kaum noch geglaubt, sah es doch während der ersten Annahmefrist nicht sehr rosig für die Franzosen aus, weil sie sich damals nur 33,2% der Anteile sichern konnten. Nun sind die Anteileigner doch der Empfehlung von Puma-Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt und haben ihre Aktien für je 330 Euro an PPR verkauft. Der Vorstand der Puma AG begrüßte das Ergebnis. 18.07.07 Kathrin Abler

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