Schuhmarkt

SMI 10/07: SchuhMarkt-Index klettert und klettert

Der Geschäftsklimaindex des Schuhfacheinzelhandels hält nicht nur Schritt mit der allgemein günstigen Konjunkturlage, sondern entwickelt langsam einen Spitzenwert. Stephan Kraatz

Der Geschäftsklimaindex des Schuhfacheinzelhandels hält nicht nur Schritt mit der allgemein günstigen Konjunkturlage, sondern entwickelt langsam einen Spitzenwert.

 

Mit über 137 Punkten ist der SchuhMarkt- Index deutschlandweit ein Drittel über den Grenzwert 100 gestiegen, ab dem die Optimisten in der Mehrzahl sind. Wie die Umfrageergebnisse der BBE-Unternehmensberatung, die monatlich den SchuhMarkt-Index errechnet, zeigen, liegt der Westen stimmungsmäßig mit über 143 Punkten vorn. In Ostdeutschland hat sich das Geschäftsklima um gut 26 Punkte erhöht und dokumentiert auch hier mit über 120 Punkten einen sehr ausgeprägten Optimismus.

Das bedeutet eine annähernde Verdoppelung des Stimmungswertes in den neuen Bundesländern, verglichen mit dem Jahresbeginn. Die Lage der Branche wird unter den Westdeutschen von 55 Prozent als „gut“ beurteilt und acht Prozent geben sogar ein „sehr gut“ an. Bei den ostdeutschen Kollegen schätzen 43 Prozent die Situation als gut ein, dicht gefolgt von 39 Prozent, die die Lage mit „mittelmäßig“ beschreiben. In Westdeutschland sind 34 Prozent dieser Meinung und nur vier Prozent bemühen die Beurteilung „schlecht“, die in Ostdeutschland mit 17 Prozent deutlich häufiger vertreten ist.

Die Antworten auf die Frage, wie die Lage des eigenen Unternehmens eingeschätzt wird, entspricht fast deckungsgleich den Angaben zur Einschätzung der Branche. Die größte Abweichung gibt es in den alten Bundesländern, wo die Beurteilung „schlecht“ mit lediglich einem Prozent und gut mit 60 Prozent drei beziehungsweise fünf Prozent abweicht. Die gute Stimmung wird von positiven Umsatzveränderungen bei der deutlichen Mehrheit begleitet, wie in der Tabelle deutlich erkennbar ist.

Bei der Frage nach der Umsatzprognose für die nächsten sechs Monate spricht eine überwältigende Mehrheit von 91 Prozent von einer Entwicklung, die gleich oder höher sein wird. In Westdeutschland sind 43 Prozent von einer Aufwärtsentwicklung überzeugt, während in Ostdeutschland 39 Prozent dieser Meinung sind. Zurückgehende Umsätze befürchten bundesweit acht Prozent, wobei ein Prozent der Westdeutschen ihrer Ansicht nach viel niedrigere Umsätze erwarten. Stephan Kraatz

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