Schuhmarkt

Micam-Termin wird vorverlegt

Früher Ostertermin und Ausstellerwünsche werden von Anci als Gründe genannt. Die ersten beiden Messetage waren gut besucht. Die Micam wird im Frühjahr 2008 auf den Zeitraum 28. Februar bis 2. März vorverlegt. 16.03.07 Thesy Kness-Bastaroli/Peter Skop

Früher Ostertermin und Ausstellerwünsche werden von Anci als Gründe genannt. Die ersten beiden Messetage waren gut besucht. Die Micam wird im Frühjahr 2008 auf den Zeitraum 28. Februar bis 2. März vorverlegt.

Dies haben die Organisatoren der Gesellschaft beschlossen. „Der frühe Ostertermin und die Forderung zahlreicher Aussteller nach einem früheren Messetermin haben unsere Entscheidung beeinflusst“ meinte der Generaldirektor des Schuhherstellerverbandes Anci, Dr. Leonardo Soano gegenüber Schuhmarkt. Im kommenden Herbst wird die Micam wie geplant vom 20. bis 23. September, im Herbst 2008 vom 18. bis 21. September stattfinden.

Die Frühjahrs-GDS in Düsseldorf soll dagegen vom 14. bis 16. März 2008, also knapp zwei Wochen später, stattfinden. Wie Frank Hartmann, Bereichsleiter Messe Düsseldorf, gegenüber SchuhMarkt erklärte, sind die Termine miteinander abgesprochen. Zuletzt habe man sich auf der GDS in Düsseldorf mit Anci getroffen. Eine zeitliche Differenz von nur einer Woche wäre Hartmann lieber gewesen, doch war dies aus organisatorischen Gründen in Mailand wie in Düsseldorf nicht machbar. „Wir halten unseren traditionellen Termin für richtig und können mit den Terminen leben, solange es nicht zu Überschneidungen kommt. Auf die ehemaligen Messekonflikte mit der GDS angesprochen, bestätigte der Manager das „ausgesprochen gute Verhältnis“ der beiden Organisationen.

Da die Micam ihr Angebot ausschließlich auf das mittlere und hohe Qualitäts- und Preissegment konzentriere, seien derzeit kaum mehr Konkurrenzstreitigkeiten mit Düsseldorf gegeben. Micam lief gut an Der ersten zwei Messetage verliefen in Mailand auf Hochtouren. Bei den ausländischen Besuchern (man hörte fast nur russisch) gab es neue Rekordzahlen. Insgesamt stellten hier 1654 Unternehmer (davon 530 ausländische Firmen) ihre Kollektionen aus. Chinesische Aussteller mit ihren Niedrigpreiskollektionen sind nach wie vor nicht zugelassen. Über 400 Bewerber stehen auf der Warteliste. „Wir haben strenge Auswahlkriterien“ begründete Messedirektor Fabrizio Poletti die lange Warteliste. Es bestehe keinerlei Absicht, die Messe noch weiter zu vergrößern. „Wir sind an unsere Grenzen gelangt“ erklärte Poletti Schuhmarkt. 16.03.07 Thesy Kness-Bastaroli/Peter Skop

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