Schuhmarkt

IfH 12/07: Erfolg setzt sich im April fort

Die Umsatzentwicklung im Schuhfachhandel im April kann nur als erfreulich bezeichnet werden. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln.

Die Umsatzentwicklung im Schuhfachhandel im April kann nur als erfreulich bezeichnet werden. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln.

Im April setzte sich die Erfolgsserie im Schuheinzelhandel weiter fort. Wie bereits im März wurde mit plus 18 % wieder ein zweistelliger Umsatzzuwachs ausgewiesen. Dies meldete das Institut für Handelsforschung für den Schuhfachhandel auf der Basis des monatlichen Betriebsvergleichs. Unter Berücksichtigung der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisveränderungsrate bedeutet dies einen realen Anstieg von 17 %, da die Preise wieder etwas anziehen.

Im Vorjahr war ein Umsatzrückgan von 7% ermittelt worden. Somit erklärt sich zumindest ein Teil des diesjährigen starken Umsatzanstiegs aus den niedrigen Vorgaben, die aber deutlich überkompensiert wurden.

Erfolg setzt sich im April fort

Weniger positiv entwickelten sich die Umsätze in den anderen Facheinzelhandelsbranchen im April. Sowohl beispielsweise die Juweliere als auch der Sortimentsbuchhandel meldeten leichte Umsatzeinbußen. Bei der aufgelaufenen Umsatzentwicklung ergibt sich für den Schuheinzelhandel nun ein nochmals verbesserter zweistelliger Plus-Wert. Dieser erreicht nach vier Monaten plus 13 % nominal und auch real.

Im Vorjahr wurde für die Branche zu diesem Zeitpunkt ein Umsatzminus von nominal 7% ausgewiesen. In den Regionen konnte ein durchgängig sehr positiver Trend beobachtet werden, allerdings mit deutlichen Unterschieden in den einzelnen Bundesländern.

So schnitten die Betriebe in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit jeweils plus 22 % im April besonders erfolgreich ab. Das gilt auch für die Schuhfachgeschäfte in Baden-Württemberg mit durchschnittlich plus 20 %.

Etwas geringer fiel der – immer noch beachtliche – Umsatzanstieg in Hessen/Rheinland-Pfalz mit plus 15 % aus. Darunter lagen die Betriebe in Bayern mit plus 12 % gegenüber dem Vorjahres-April. Mit plus 9% verzeichneten die Schuheinzelhändler in den neuen Bundesländern den geringsten Umsatzzuwachs im April. In der Jahresstaffel erreichen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen/Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine zweistellige Umsatzzunahme.

Auch die anderen Regionen weisen deutliche Umsatzsteigerungen nach vier Monaten auf. Bei der Sortierung nach Betriebsgrößen wurde im April eine überdurchschnittliche Umsatzentwicklung bei den Größeren errechnet. Die Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten konnten ein Plus von durchschnittlich 21 % verbuchen. Die Abweichung zu den kleineren Betrieben, die plus 17% erreichten, ist relativ gering.

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