Schuhmarkt

Der Stiefel-Hype setzt sich fort: Der Markt in den Regionen 23.09. – 06.10.06

Herbstliches Wetter beflügelte zum Stiefelkauf und die Befragten zeigten sich einigermaßen zufrieden.

Herbstliches Wetter beflügelte zum Stiefelkauf und die Befragten zeigten sich einigermaßen zufrieden.

Ungebrochen ist der Bedarf der Damenwelt an ungefütterten Langschäftern zumeist in Braun. Flache Absätze dominieren dabei klar vor Stilettos. Abgesehen vom Stiefelgeschäft spielen sowohl spitze als auch verrundete Leistenformen bei Pumps und Ballerinas eine Rolle. Die Kauflust der Herren blieb weiterhin zaghaft. Ihr Interesse galt sportlichen Halbschuhen und Sneakern sowie Business-Klassikern in Schwarz und Braun.

Niedersachsen

Die unbefriedigenden Umsätze setzten sich zunächst einmal fort. Bis zum Ultimo-Wochenende lag man ständig unter den Vorjahresergebnissen. Nur vereinzelt wurden in diesen Tagen die Vergleiche erreicht. Erst am Freitag und Samstag besserten sich die Zahlen soweit, dass man zumindest das recht schwache Monatsergebnis erreichte. Vielfach lag man allerdings auch noch darunter. Die ersten Oktobertage brachten dann endlich erfreulichere Tageskassen. Man lag klar über den guten Vorjahreszahlen.

In den Damenabteilungen waren Stiefel die besten Umsatzbringer. Besonders mit Schaftstiefeln wurden in der gesamten Breite sehr gute Zahlen erreicht. Das Interesse dafür betraf praktisch alle Altersgruppen und war nicht, wie in den Vorjahren, auf größere Standorte beschränkt. Auch kleinere Orte profitieren von dieser Entwicklung. Die Zahlen bei Trotteurs, Sportschuhen und mit leichten Abstrichen auch bei Pumps konnten da nicht ganz mithalten.

Das Herrengeschäft ist dagegen immer noch nicht so richtig in Schwung gekommen. Mit sportlichen Schnürern und Slippern wurden noch die erwähnenswertesten Umsätze gemacht. Dabei lagen junge Schuhe in Kombinationen klar vorn. Bei Stiefeln war so gut wie keine Bewegung. In den Kinderabteilungen hatte der Betrieb zwar leicht zugenommen, die Ergebnisse überzeugten allerdings nicht so richtig. Das Geschäft mit Stiefeln hat noch nicht eingesetzt. Auch mit Schnürern lief es noch nicht besonders gut. Ordentliche Paarzahlen bei Slippern und Turnschuhen kompensierten das ein wenig. Die Umsätze bei Heimschuhen konnten voll überzeugen. gi

Ruhrgebiet

In etwa zufrieden zeigte sich der Schuhhandel im Ruhrgebiet mit der zweiten Hälfte der Berichtszeit. Aber der September erfüllte die anfänglichen Erwartungen nicht. Gewinner waren Schuhgeschäfte in den großen Einkaufszentren und hier besonders die Anbieter junger Schuhmode in Konsumpreislagen. Vielfach wurde für sie der 30. September ein „Supertag“.

 

„Full house“ meldete das Centro in Oberhausen. Hier war in den Schuhgeschäften sogar zeitweilig Hochbetrieb mit Kundenschlangen an den Kassen. Ursache hierfür: Junge Kundinnen, die wenig beeindruckt vom fast sommerlichen Wetter wieder Interesse an Stiefeletten und Stiefeln zeigten. Aber knapp zehn Kilometer weiter in der Innenstadt von Oberhausen gab es zur gleichen Zeit in den Niederlassungen von Deichmann und Klauser viel Leerlauf, also das krasse Gegenteil zum Centro. Gute Umsätze bei hohem Kundenaufkommen registrierte der Einzelhandel auch in Vororten, Innenstädten und Einkaufszentren der Region, die am 1. Oktober einen verkaufsoffenen Sonntag durchführen konnten. Auch durch die Herbstferien in NRW wurde der Montag, 2. Oktober, als sogenannter Brückentag zum Familienshopping genutzt. Davon profitierte auch der Schuhhandel in Citylagen.

Nach dem Feiertag normalisierte sich das Kundenaufkommen wieder. Umsatzbringer war mit deutlichem Abstand überall die Damenabteilung. Hier hatten die Abverkäufe von Stiefeln und Stiefeletten spürbar zugenommen. Alle Varianten fanden Anklang. Brauntöne hatten gegenüber Schwarz einen leichten Vorsprung. Beigenuancen und auch Altweiß liefen eher am Rande mit. Schließen, Schnallen und Schnürungen gefielen jungen Damen als Applikationen. Doch auch für klassische Schnitte und entsprechendes Design interessierten sich die Käuferinnen. Mäßig blieben Verkaufszahlen bei Pumps. Dezentes Schleifchendekor und niedrige Sprengungen gefielen. Kaum Bewegung gab es bei Trotteurs und neuen Sneakertypen.

Wenig aussagekräftig blieb die Verkaufsszene in der Herrenabteilung. In erster Linie gab es querbeet Ersatzkäufe. Das Wetter war zu wenig herbstlich. Das Interesse junger Käufer an Modellen im Aktivsport-Look hielt sich sehr in Grenzen. Mit Ferienbeginn pausierte nahezu das Geschäft der Kinderschuhabteilung. Lauflernmodelle verkauften sich mäßig. Für eine gute Nachfrage des übrigen Herbst-/Wintersortiments spielte einfach die Witterung noch nicht mit. hl

Stuttgart

Die erwarteten Umsätze im Monat September wurden erreicht und auch etwas übertroffen. Der neue Monat fing aufgrund des Brückentags recht gut an. Durch das regnerische Wetter war dann kurzzeitig die Kaufunlust spürbar. Die Zahlen in den großen Kreisstädten waren stabiler, sodass vielfach ein Monatsplus erreicht wurde. Durch die modischen und umfangreichen Angebote könnten noch bessere Ergebnisse erzielt werden.

Bei den sportiven Stiefeln war die Nachfrage sehr gut. Blockabsätze und leichte Profilsohlen waren dabei Pflicht. Wichtig waren auch grobe Steppungen sowie Schnallen und Riemen. Warme Brauntöne überzeugten, gefolgt von Natur bis Schwarz und etwas Beige. Auch Stiefeletten kamen nicht zu kurz. Sowohl Reißverschluss- als auch Schnürmodelle waren gefragt. Hier kam leichtes Karrée oder spitzer Leisten mit ebenso modischen Absätzen zum Zuge. Nach wie vor hatten Trotteurs gute Chancen, meist in Brauntönen und in leichtem Karrée bis hin zu verrundeten Formen. Warmgefütterte Modelle wurden aber noch etwas vernachlässigt.

Die Herren kauften sportive bis sportliche Schnürhalbschuhe, dabei wurden Brauntöne bevorzugt. Veloursleder kamen stark auf, wobei auch die interessanten Laufsohlen ansprachen. Modische Kunden griffen zu Stiefeletten, meist in Schwarz und mit Karréeform und mit leichten Gummiböden in Preislagen bis zu 120 Euro. Elegante Mokassins und auch Schnürer konnten sich in schlankeren Formen weiterhin durchsetzen. Die Jugend setzt nach wie vor auf Sneakers in gemäßigten und gedeckteren Farben. Nicht zufrieden waren die Händler mit dem Kinderschuhgeschäft. Lediglich der Lauflernbereich konnte überzeugen. Größere Mädchen wollten Halbschuhe in Braun und Rottönen, auch Stiefel bewegten sich etwas. Die Jungs waren von festen Halbschuhen in Brauntönen und mit Klettverschlüssen nicht abzubringen. tz

Sachsen/Thüringen

In etwa zufrieden zeigte sich der Schuhhandel. Die gute Nachricht zuerst: Dank kühlem Regenwetter über weite Strecken der zweiten Berichtswoche kam in allen Teilen der Berichtsregion das Geschäft mit der aktuellen Saisonware endlich wieder in Gang. Vor allem in guten City- und Centerlagen näherten sich Kundenfrequenz und Umsätze dem Level an, das Ende August/Anfang September für positive Stimmung gesorgt hatte. Auch der Brückentag vor dem Tag der deutschen Einheit trug zur erhofften Wende im Geschäftsverlauf bei.

Zuletzt war insbesondere auf den Damenschuhabteilungen die gewünschte Betriebsamkeit zurückgekehrt, was sich in erster Linie im Stiefelbereich widerspiegelte. Das Verhältnis der abverkauften Paarzahlen Stiefel zu Halbschuhen pendelte sich rasch wieder bei 60 zu 40 ein. Aber über die erste Hälfte des Berichtszeitraumes – und das ist die schlechte Nachricht – hatte anhaltend schönes, spätsommerliches Wetter den Kundenstrom versiegen lassen. Der zuvor von Filialisten wie inhabergeführten Läden erwirtschaftete Saison-Vorsprung schmolz dahin wie Butter in der Sonne, weil der Umsatz aus preisintensiverer Herbst- und Winterware gerade bei Damenschuhen förmlich abbrach und hier preisgünstige Mode wie Pumps oder Ballerinas oder in dem Segment angesiedelte Stiefelmodelle das Kraut auch nicht fett machten.

Das Blatt hat sich glücklicherweise wieder gewendet. Von den neuerlichen Abverkaufsimpulsen konnte so ziemlich das gesamte Damenschuh-Sortiment partizipieren: Die Stiefelpalette mit Reiterstiefel-Modellen in Schwarz und Braun an der Spitze, auch warm gefütterte Boots mit derben Böden, von älteren Kundinnen bevorzugte warm gefütterte Stiefeletten im Komfortbereich, sportliche Halbschuhe sowie Pumps und Ballerinas. Hier gingen spitze wie verrundete Leistenformen gleichermaßen; keilförmige Böden spielten hier eine größere Rolle als im Stiefelbereich.

Bemerkenswert auch der Aufwärtstrend im Kinderschuhgeschäft: „Von Kleinstkind bis Burschen, und alles von Halbschuhen bis Tex- Stiefeln in allen Größengängen“, hieß es vor allem bei Preisgünstig-Anbietern. Dagegen hinkt das Herrenschuhgeschäft dem Aufschwung noch deutlich hinterher. Es blieb im wesentlichen bei sportlichen Halbschuhen wie modischen Sneakern und noch wenigen Frühkäufen eher konservativ gehaltener Stiefel mit und ohne Warmfutter. Bei Marken-Sportschuhen und Elegantem lief kaum etwas. pl

Nürnberg

Das Ergebnis, das die Fachgeschäfte im September erzielten, konnte sich sehen lassen, lag es doch sogar etwas über dem des Vorjahrs. Was die Beurteilung des Berichtszeitraums betraf, gab es beim Handel jedoch keine einheitliche Linie: „Mittelprächtig“ meinten die einen, „gut“ die anderen.

Hitverdächtig entwickelte sich erneut der Abverkauf von Langschaftstiefeln bei den Damen. Am besten gingen Modelle mit Applikationen, Ornamenten, Schnallen und Schließen – wahlweise im Ethno- oder Cowboy-Look. Gefragt waren Brauntöne von dunkel bis Cognac. Flache Absätze dominierten vor Stilettos.

Die Herren favorisierten beim Einkauf schwarze bzw. braune Business-Klassiker in modischaktuellen Formen. Gut ging zudem Sportliches in Sneaker-Optik sowie die ersten Boots, sportlich angehauchte Kurz-Stiefeletten mit Schnürung und konventionelle Ausführungen mit Lammfell. Einzig und allein die Umsätze mit Kinderschuhen blieben hinter den Erwartungen zurück. Wurde etwas gekauft, so orientierten sich die Mädels an der Damenmode, griffen zu Langschaft-Stiefeln in Braun, Rot und Rosé inklusive der notwendigen Applikationen. Die Jungs bevorzugten robuste Tex-Boots in Dunkelblau, Schwarz, Olive und Grau oder kombiniert mit anderen Farben, zum Beispiel an den Nähten. ng

Bremen

Voll im Minus lagen die Umsätze in Bremen. Das Desaster, das sich schon im letzten Bericht ankündigte, ist eingetreten. Die roten Zahlen dieses Septembers übertreffen sogar die des letztjährigen, der bereits deutlich im Minus lag. In den Schuhgeschäften war nichts los. Wie gehabt können die Bremer selbst jetzt noch etwas Positives an der prekären Situation entdecken: „Wir können noch viel verkaufen“, sagte ein Händler schmunzelnd.

Und einen Hoffnungsschimmer gibt es schon, denn die ersten Oktobertage zeigten sich sehr herbstlich und sorgten sogleich für eine leichte Umsatzbelebung. Die ersten kühleren Tage beflügelten die Damen zu Stiefeletten-Käufen. Ein Trend, der sich auch bereits vorher abzeichnete, sind Langschaftstiefel. Im September ließ sich die normale Durchschnittskundin nicht in einem Schuhgeschäft blicken. Häuser, in denen das Sortiment sehr modische bis ausgefallene Modelle umfasste, konnten damit erwähnenswerte Umsätze erzielen. Overknee, Fersen- Reißverschlusss oder Strassspielereien waren hier erstaunlicherweise verkaufsfördernde Elemente. In anderen Läden konnten nur wenige Paare Trotteurs oder Pumps verkauft werden. Es gingen auch schon gefütterte Schuhe. Lieblingsfarbe der Damen ist derzeit Braun.

Zu den Herren wie auch den Kindern ließ sich kaum etwas sagen. Außer ein Paar Sandalen oder einem Paar Halbschuhe passierte nicht viel. Die Kinder liefen während der sommerlichen Septembertage noch in Sandalen durch die Stadt. Bedarf an herbstlichen Schuhen war nicht vorhanden. ib

Rhein-Main

Der September hatte ein überwiegend ausgeglichenes Ergebnis, da starke Umsätze in den Damenabteilungen die etwas schleppenden Geschäfte bei den Kindern und bei den Männern ausgleichen konnten.Vom Oktober erhofft man sich allgemein einen Umsatzschub, da die Vielfalt der Formen für die modisch bewußte Kundin nicht allein durch den Kauf eines Reiterstiefels erledigt sein wird.

Stiefel waren natürlich wieder das Hauptthema, wobei sich keine neuen Favoriten zeigten. Langschäfter waren die Nummer 1, doch zogen Kurzstiefeletten aus dem gesamten Angebot an. Wichtig waren mittlere Absatzhöhen, Applikationen oder Ziernähte. Die Hauptfarbe war wieder Braun in allen Nuancen und – verstärkt – Schwarz. Auch die Verkäufe in modischen Pumps zogen, zumindest in größeren Städten, merklich an. Daneben verkauften sich gut alle Collegetypen und leichte sportive Schnürer in neuer runder Form. Sneakerformen trugen zum guten Ergebnis bei, während bei allen winterlich ausgerichteten Artikeln noch kein Kaufinteresse festzustellen war.

Bei den Männern war es wieder zu ruhig. Gekauft wurden klassischere, sportive Schnürer und Sneakers in den Farben Braun und Schwarz, während Cityschnürer nur wenig neues Interesse fanden. Verstärkt wurde aber schon nach Texausrüstungen gefragt, was sich aber noch nicht im Umsatz niederschlug. Anders bei den Kindern, bei denen Langschaftstiefel für die Mädchen und Boots für die Jungen mit Schlechtwetterausführung sehr gut verkauft wurden. Schwarz und Braun sowie die modischen Farben für die Mädchen waren die Favoriten. Die wichtigste Voraussetzung für einen Verkauf bei Halbschuhen und Boots waren natürlich wieder Klettverschlüsse, wobei bei den Mädchen der modische Aspekt eine größere Rolle spielte.

Berlin

Die vergangenen zwei Wochen verliefen im Berliner Schuheinzelhandel mittelprächtig. Der Kundenzuspruch in den Geschäften hätte insgesamt zwar höher sein können, trotzdem war man unter dem Strich nicht unzufrieden. Die neue Mode kam gut an, die Kundschaft schaute nicht so sehr auf das Geld.

Stiefel, Stiefel und immer wieder Stiefel. Sehr zur Freude der Händler hielt die Nachfrage in diesem Bereich an. Langschäfter in glatten Ledern blieben das absolute Highlight. Braun war dabei Favorit. Schlicht und trotzdem elegant in der Optik zeigten sich die Modelle gern ohne große Applikationen. Wenn doch, dann waren es gekrempelte Schäfte oder Schnallen, die Abwechslung ins Spiel brachten. Immer mehr interessierten auch leicht ethnisch angehauchte Velourslederstiefel. Zierschnüre, bunte Strickeinsätze oder Fellbesatz kennzeichneten gern diese Varianten. Nachfrage gab es auch im Bereich der Pumps, oft verkürzt und verrundet. Noch besser präsentierten sich aber Ballerinas, mal mit Nietenbesatz, mal mit geschwungener Lochornamentik, mal mit Schnallendekors. Braun war auch hier angesagt, gefolgt von Olive.

Jugendliches Publikum verlangte nach Markensneakern, besonders trendy waren Leinenmodelle à la Chucks. Bei den Herren blieben die City-Sneaker das Nonplusultra. Material- und Farbkombinationen kamen an. Viel Braun, Beige und gelegentlich mal ein gedeckter Rotton oder Blau kamen zum Einsatz. Trendsetter fragten nach gecrushten Optiken. Kreuz und quer zeigten sich elastische Zierbandagen. Ein Revival erlebten rustikale Stiefelvarianten, die an Bikertypen, jedoch abgewandelt zum Rancherostyle erinnern. Der Schaft ging bis zur Wade und der Absatz erreichte auch einmal die 30 Millimeter.

Die Herren wollten den Damen das Thema Stiefelmode nicht ganz allein überlassen. Bei den Kids favorisierten die Eltern stabile Halbstiefel, zunehmend in Uni. Bei den Jungen war’s oft Dunkelblau, bei den Mädchen durfte es ein Rosaton sein. Bei den Älteren orientierte man sich mehr an den Trends der Erwachsenenmode. sk

München

In der 39. und 40. Woche waren die Umsätze relativ zufriedenstellend. Bei Damen waren Schaft-Stiefel mit Blockabsätzen und griffiger Profilsohle die Umsatzbringer. Beliebt blieben Details wie Steppungen, oder Raffungen. Im jungen Bereich blieben Bikerstiefel mit Schnallen und Riemen am Schaft gefragt. Die Hauptfarbe der Saison blieb Braun, auch Schwarz oder Beige wurden gekauft.

Sehr gut gingen auch sportive Schnürstiefeletten mit Profilsohle. Trotteurs blieben beliebt, von spitz bis schmales Karrée. Im modischen Bereich waren auch runde Formen gefragt. Ebenso beliebt: Pumps mit T-Spange und kleinem Absatz. Vintage-Leder blieb ein Thema im modischen Beriech. Der Warmfutterbereich hat wieder etwas angezogen, gefragt waren Stiefeletten, mit Fell oder Fellimitat auch am Schaft. Stiefel im Westernstil waren nicht gefragt.

Die Herren waren noch zurückhaltend, schauten meist nur nach neuer Ware. Gefragt waren sportive Schnürer mit Gummisohle, hier waren Brauntöne beleibt. Im modischen Bereich blieb Vintage-Leder ein Thema, besonders bei sportiven Schnürern. Derbere Schnür- Boots in Used-Optik blieben gefragt. Stiefeletten kamen noch nicht an, auch Warmfutterware wurde nur begutachtet. Im eleganten Bereich blieb Schwarz die Hauptfarbe, hier wurden schlankere Leisten favorisiert. Das Kindergeschäft hat angezogen. Hausschuhe blieben gefragt. Bei größeren Kindern waren Tex-Boots mit Warmfutter gefragt.

Mädchen wollten dunkles Rosé, Rot oder Beerentöne, Jungen griffen zu Braun oder Blau. Für größere Mädchen wurden auch Lederstiefel gekauft, gerne Veloursleder mit Fellfutter, in dunklem Rot oder Braun. Zum Teil wurden auch festere Halbschuhe mit Klettverschluss in Tex-Material sowie Gummistiefel gekauft. Auch im Lauflernbereich wurden Tex-Ausstattungen gesucht – oft schon Winterstiefel mit Warmfutter und griffiger Sohle. afs

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