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Handel gegen teurere Minijobs

Vor der Verteuerung von Minijobs haben die Handelsverbände BAG und HDE gewarnt. 12.01.06

Vor der Verteuerung von Minijobs haben die Handelsverbände BAG und HDE gewarnt. Dies würde zu Jobabbau im Handel führen. Laut Mitteilungen der beiden Verbände habe die Bundesregierung auf ihrer Kabinettsklausurtagung in Genshagen beschlossen, die Pauschalabgaben auf Minijobs von derzeit 25 auf 30 Prozent zu erhöhen.Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Holger Wenzel, bezeichnete das Vorhaben als „Katastrophe für den Arbeitsmarkt“. Rund 800 000 und damit etwa ein Drittel der 2,7 Millionen Beschäftigten im Einzelhandel sind Minijobber. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der regulären Beschäftigungsverhältnisse. Ohne Minijobber könne der Einzelhandel viele Leistungen nicht erbringen. „Minijobber werden für die Unternehmen im Vergleich zur regulären Beschäftigung unverhältnismäßig teuer“, erklärte der Sozialpolitische Sprecher des BAG, Anton Wimmer.„Der Vorschlag, die Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln, ist reine Propaganda“, sagte Wenzel. Minijobber arbeiteten nur wenige Stunden. Häufig handele es sich um Studenten, nebenberuflich tätige Hausfrauen und Rentner. 12.01.06Peter Skop

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