Schuhmarkt

Puma wagt den Sprung ins Luxussegment

Kunden können sich aus einer Workstation ihren individuellen Schuh zusammenstellen. Konzept nur bei 50 Händlern zu finden. 11.12.06 Swantje Balg

Der deutsche Sportbekleidungshersteller Puma, Herzogenaurach, hat in Kooperation mit dem italienischen Lederwarenproduzent Schedoni die Edelschuhlinie Puma by Schedoni herausgebracht.

Das Konzept hinter den exklusiven Schuhen liegt in dem Baukastenprinzip, mit dem sich die Kunden ihren ganz persönlichen Ledersneaker zusammenstellen können. Eine Workstation in Form eines aufklappbaren Überseekoffers erlaubt es dem Kunden, die Farbkombination und das Leder selbst zu bestimmen und soll weltweit bei rund 50 ausgesuchten Händlern bereitstehen.

Puma bietet das Konzept des individuell gestalteten Schuhs für die zwei Modelle Podio und Autodromo an, die innerhalb von vier Wochen bei Schedoni in Italien gefertigt werden. Seinen Schuh erhält der Kunde nummeriert und mit Zertifikat inklusive aller Unterschriften derer, die daran gearbeitet haben. Die Anzahl der Schuhe ist pro Farbkombination auf 500 Paare limitiert. Preislich bewegen sich die Schuhe der Highend-Linie Puma by Schedoni zwischen 450 und 986 Euro, Taschen zwischen 950 und 1578 Euro.

„Wir wollen eine Zielgruppe erreichen, die nicht nur bereit ist, Geld auszugeben, sondern die den Unterschied zwischen der besten Lederqualität und etwas Einfachem kennt“, so Christian Weisender, International Sales Manager bei Puma. Die italienische Ledermanufaktur Schedoni ist seit 1977 bekannt für das Design und die Maßanfertigung von Ferrari-Reisegepäck. 11.12.06 Swantje Balg

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