Schuhmarkt

IfH 21/07: Schwacher Umsatz im August

Der Umsatz im Schuhfachhandel war auch im August geringer als noch im Vorjahr. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln.

Der Umsatz im Schuhfachhandel war auch im August geringer als noch im Vorjahr. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln.

Auf der Basis der Meldungen zum monatlichen Betriebsvergleich für den Schuhfacheinzelhandel errechnete das IfH gegenüber dem Vorjahresmonat einen nominalen Umsatzrückgang von 4 %. Unter Berücksichtigung der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisveränderung für den Schuhfachhandel verändert sich dieser Wert kaum.

Zu berücksichtigen ist aber die sehr gute Vorgabe aus dem letzten Jahr, als ein deutlicher Umsatzanstieg von 8 % ermittelt wurde. Im Branchenvergleich schneidet der Schuheinzelhandel im August leicht unterdurchschnittlich ab, da in verschiedenen anderen Branchen teilweise ein geringerer Umsatzrückgang, aber auch positive Umsatzverläufe festgestellt wurden. Nach acht Monaten kann der Schuhfachhandel aber weiterhin eine positive nominale Umsatzentwicklung für das Jahr von + 3 % verbuchen.

Dies entspricht auch nahezu der realen Umsatzentwicklung. In der regionalen Auswertung ergab sich im August eine eindeutig negative Tendenz in allen Bundesländern. Dabei reichte die Spannweite der Ergebnisse von –2 % in Bayern, Hessen/Rheinland-Pfalz und den neuen Bundesländern bis zu – 6 % in Baden- Württemberg. Die Umsatzentwicklung der Betriebe in Nordrhein-Westfalen lag mit –5 %, allerdings nach + 15 % im Vorjahr, ebenfalls leicht unter dem Branchendurchschnitt. Diesen Wert von –4 % erreichten die Schuhfachgeschäfte in Niedersachsen. In den meisten Bundesländern hat sich mit dem negativen Umsatzverlauf im August auch das aufgelaufene Jahresergebnis verschlechtert. Mit Ausnahme von Niedersachsen weisen sie noch eine positive Umsatzentwicklung im Jahresverlauf auf.

Bei den verschiedenen Betriebsgrößen war wieder ein besseres Abschneiden mit zunehmender Betriebsgröße erkennbar. Besonders erfolgreich fiel der Geschäftsverlauf bei den Betrieben mit 11 bis 20 Beschäftigten aus, die durchschnittlich 4 % zulegen konnten. Bei den kleineren Betrieben wurde ein Minus von 5 % gegenüber dem Vorjahres-August ermittelt, gefolgt von der Größenklasse 6 bis 10 Mitarbeiter mit –3 %. Die Betriebe in der oberen Größenklasse meldeten einen leichten Umsatzrückgang von 1 %, dem aber ein Plus von 18 % aus dem Vorjahr gegenübersteht. In der Jahresbetrachtung liegen die größeren Betriebe deutlich vor den kleineren.

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