Schuhmarkt

Italiens Accessoirebranche in Hochphase

Italiens Zubehörindustrie läuft auf Hochtouren. Mit einem Exportwert von erwartet 22 Mrd. Euro führte Italien 2007 rund zehn Prozent mehr aus als im Vorjahr. 11.01.08 Thesy Kness-Bastaroli

Italiens Zubehörindustrie läuft auf Hochtouren. Mit einem Exportwert von erwartet 22 Mrd. Euro führte Italien 2007 rund zehn Prozent mehr aus als im Vorjahr.

Damit erreichte die Branche (Schuh-, Leder-, Lederwaren-, Schmuck- und Brillenindustrie) ein Sechsjahreshoch. Es handelt sich dabei um 34000 Unternehmen, die meist eine Ministruktur aufweisen und im Fachverband Fiamp (Federazione itliana accessorio moda e persona) vereint sind. Rund 276000 Arbeitnehmer beschäftigen sich mit modischem Zubehör.

Die Aussichten für 2008 sind dagegen trübe. Nachdem die Branche in den vergangenen Jahren durch Rationalisierung, Innovation und Spezialisierung auf Qualitätsware die Konkurrenz aus der VR China in die Schranken verwies, drohen nun die sich abzeichnende Rezession in den USA, die Dollarschwäche, aber auch die immer besser werdenden Raubkopien aus Asien, die Erholung zu bremsen. Auch aus diesem Grund fordert Fiamp-Präsident und Ex-Anci-Präsident Rossano Soldini die obligatorische Einführung der Ursprungsbezeichnung in den EU-Mitgliedsstaaten. 11.01.08 Thesy Kness-Bastaroli

Export 2006

Mil.Euro

Mehrwert 2006

Mio. Euro

Anzahl der Unternehmen

Anzahl der Beschäftigten

Schuh- und Schuhzubehör

7.577

3.342

13.220

138.592

Lederwaren

2.403

980

7.025

36.571

Gerberei und lederverarbeitende Industrie

3.569

1.272

2.563

31.666

Brillen

2.029

1.165

902

19.235

Schmuckwaren

4.462

1.112

10.486

50.012

Insgesamt FIAMP

20.040

7.870

34.196

276.076

Quelle: Stiftung Edison auf Basis der Ista- und Eurostat Angaben

 

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