Schuhmarkt

Wenig Optimismus

Der Wert des BBE-Index Schuhe ist im Oktober ein weiteres Mal gesunken. Er erreicht in Gesamtdeutschland nun 83 Punkte, nach 93 im September. Stärker als im Westen, wo er um knapp sechs Punkte nachgab, ist er im Osten gefallen um knapp 12 Punkte gesunken. 10.11.05

Der Wert des BBE-Index Schuhe ist im Oktober ein weiteres Mal gesunken. Er erreicht in Gesamtdeutschland nun 83 Punkte, nach 93 im September. Stärker als im Westen, wo er um knapp sechs Punkte nachgab, ist er im Osten gefallen um knapp 12 Punkte gesunken. Beide Regionen sind somit deutlich von den 100 Punkten entfernt, ab denen die Optimisten die Pessimisten überwiegen würden. Bei der Frage nach den Umsatzveränderungen ergibt sich ein erster Hinweis auf die Ursachen. Konnten bei der Befragung im September noch 36 Prozent der Schuhfacheinzelhändler von Umsatzzuwächsen im Vergleich Vorjahresmonat berichten, so sagten dies im Oktober nur 24 Prozent, bei 30 Prozent war er gleich, 45 Prozent berichteten von geringeren Umsätzen. Ost wie West waren davon in etwa gleich betroffen. Während im Osten fast zwei Fünftel von gleich gebliebenen Umsätzen berichteten, traf dies für Westhändler nur zu knapp 30 Prozent zu.Ost wie West waren davon in etwa gleich betroffen. Während im Osten fast zwei Fünftel von gleich gebliebenen Umsätzen berichteten, traf dies für Westhändler nur zu knapp 30 Prozent zu. Die Lage der Branche wird in Ost wie West durchweg schlechter gesehen als noch im September. Die große Mehrheit hält sie für mittelmäßig, das Urteil gut gibt nur noch eine Anzahl im einstelligen Prozentbereich ab. Die Lage der Branche wird in Ost wie West durchweg schlechter gesehen als noch im September. Die große Mehrheit hält sie für mittelmäßig, das Urteil gut gibt nur noch eine Anzahl im einstelligen Prozentbereich ab. Die Lage des eigenen Unternehmens wird ebenfalls eher als mittelmäßig gesehen, ein Viertel der Befragten hält sie für schlecht, allerdings auch fast ein Viertel für gut. Die Antwort sehr schlecht wurde im Osten ebenso häufig genannt wie gut. Ein recht pessimistisches Bild ergeben schließlich auch die Zukunftsfragen, wie die nach dem Umsatz in den nächsten sechs Monaten, der Kundenzahl, dem Gewinn oder der Ausgabefreudigkeit der Verbraucher. Waren im September im Westen immerhin noch mehr als 20 Prozent von höheren Umsätzen im befragten Zeitraum ausgegangen, sagten dies im Oktober nur noch 15 Prozent. Im Osten gibt es eine klare Zweiteilung: 42 Prozent erwarten niedrigere, 58 Prozent gleich hohe Umsätze im nächsten halben Jahr. Ein vergleichbares Bild ergibt sich bei den anderen, oben genannten Kriterien. Bei der Frage nach der zukünftigen Konkjunktur mehren sich die Stimmen, die eine schlechte Entwicklung erwarten, was auch auf die Beurteilung der regionalen und bundesweiten Arbeitsmarktentwicklung sich auswirkt. Hier gibt es jedenfalls jeweils eine deutliche Zunahme derer, die die Entwicklung für sehr schlecht halten. Einige wenige Optimisten können dies nicht ausgleichen. 10.11.05 op

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