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Steuerreform „durchgepeitscht“

Am 6. Juli hat der Bundesrat der Unternehmenssteuerreform zugestimmt. 09.07.07

Am 6. Juli hat der Bundesrat der Unternehmenssteuerreform zugestimmt.

„Ohne Rücksicht auf Verluste hat die Bundesregierung die Reform der Unternehmensbesteuerung durchgepeitscht“, erklärte im Anschluss der Hauptgeschäftsführer des HDE, Stefan Genth. Die Steuerreform belaste Handelsunternehmen einseitig und über Gebühr und läute das City-Sterben ein, so Genth. Die Gewerbesteuer könne sich zur Substanzsteuer entwickeln.

Zwar wurde die Anrechnung bei den Personenunternehmen verbessert, aber in schwierigen Zeiten werden auch sie Gewerbesteuer aus dem Betriebsvermögen zahlen müssen. „Von den als Kapitalgesellschaften organisierten Einzelhandelsunternehmen werden sehr viele durch die Änderungen bei der Gewerbesteuer weit oberhalb der von der Reform angepeilten Steuerlast von fast 30 Prozent landen“, erläutert Genth weiter. In schlechten Jahren müssten also viele Händler mehr Steuern zahlen als sie Gewinn erzielten. Es müsse dringend nachgebessert werden, so der HDE. 09.07.07

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