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Kartenzahlung leicht gestiegen

Kartenzahlung ist im deutschen Handel auf dem Vormarsch. Dies geht aus der gemeinsamen Jahresstudie „Zahlung und Kundenbindung per Karte“ des EHI Retail Institute mit dem Hauptverband des deutschen Einzelhandels (HDE) hervor. 08.05.08 Swantje Francke

Lag der Anteil der Kartenzahlungen 2006 noch bei 34,1 Prozent, weist die Erhebung für 2007 nun einen Anteil von 35,1 aus. Bargeld dagegen lacht immer seltener und gab als Zahlungsmittel im vergangenen Jahr um einen Prozentpunkt von 62,4 (2006) auf 61,4 Prozent nach. Obwohl der Einkauf mit Bargeld weiterhin an der Spitze steht, wird sich der Trend zugunsten von Kartenzahlung in den kommenden Jahren weiter fortsetzen, prognostiziert der HDE.

Bereits jetzt bieten viele Einzelhandelsunternehmen ihren Kunden das elektronische Lastschriftverfahren (EC-Karte plus Unterschrift) ebenso an wie EC-Cash (EC-Karte plus Pin). Im vergangenen Jahr lag der Anteil der EC-Lastschriften bei 12,7 Prozent, die Nase vorn hatte allerdings erstmals EC-Cash mit 16,4 Prozent. Als besonders erfreulich stellte der HDE die rückläufige Ausfallquote bei Zahlungen mit EC-Lastschrift heraus, was unter anderem auch der vom Handel initiierten KUNO-Sperrdatei zugeschreiben wird.

Des Deutschen liebste Art der Kartenzahlungen bleibt das EC-Lastschriftverfahren mit einem Anteil von etwa 36 Prozent, so die Studie. Deshalb setze sich der heimische Handel für die Beibehaltung des Lastschriftverfahrens innerhalb des einheitlichen europäischen Zahlungsraums SEPA ein. Für die hohen Gebühren, die der Handel bei Kreditkartenzahlung an Kartenunternehmen zu entrichten hat, ist indes keine Lösung in Sicht. Die so genannten Interbankenentgelte schlagen laut HDE mit jährlich rund 250 Millionen Euro zu Buche. 08.05.08 Swantje Francke

 

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