Schuhmarkt

Schuhmarkt im Aufwind

Wie erwartet hat das WM-Jahr 2006 eine Konjunkturbelebung im Schuhhandel bewirkt. 08.05.07 Swantje Balg

Wie erwartet hat das WM-Jahr 2006 eine Konjunkturbelebung im Schuhhandel bewirkt.

Wie der jüngste BBE-Branchenreport „Schuhe“ ausführt, ist 2006 das Marktvolumen für Schuhe in Deutschland um 2,8 Prozent auf rund 8,5 Milliarden gestiegen. Nahezu alle Segmente haben ihr Marktvolumen steigern können, wobei sich die freien Filialisten mit einem Umsatzplus von 3,6 Prozent besonders gut behaupteten.

Ein noch besseres Ergebnis erzielte der branchenfremde Facheinzelhandel, insbesondere der Modefachhandel: hier lag ein Plus von 4,4 Prozent vor. Trotz einem zuletzt leichten Umsatzanstieg mussten jedoch die kooperierenden Fachhändler Marktanteile abgeben. Ihr Lichtblick war der abnehmende Marktdruck seitens der Discouter. Als Wachstumsmärkte der Schuhbranche gelten Preis-Wert-Markt und Qualitätsmarkt. Deichmann und Reno dominieren den Preis-Wert-Markt mit einem Wachstum von 3,6 Prozent auf 2,46 Milliarden. Der Branchenfremde Fachhandel, darunter Modefilialisten wie Esprit und s.Oliver, konnte im hart umkämpften Qualitätsmarkt sogar ein Plus von 6 Prozent auf 865 Millionen Euro verbuchen. Dass Qualität und Wertigkeit wieder gefragt sind, zeigt sich an der Rückläufigkeit der Absatzmenge bei ansteigenden Durchschnittpreisen im WM-Jahr. 08.05.07 Swantje Balg

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