Schuhmarkt

SMI 05/07: SchuhMarkt-Index gestiegen

Die Stimmung im Schuhfacheinzelhandel ist im Februar ein gutes Stück nach oben gerückt. Insbesondere in den westlichen Bundesländern überwiegen nun die Optimisten. Peter Skop

Der SchuhMarkt-Index, der die Stimmung im Schuheinzelfachhandel widerspiegelt, erreichte bundesweit über 97 Punkte, was gegenüber der Befragung im Januar eine Steigerung um 16 Punkte bedeutet. Besonders in den westlichen Bundesländern hat sich die Stimmung mit 105 Punkten soweit aufgehellt, dass die Optimisten in der Mehrheit sind (bei Werten unter 100 dominieren die Pessimisten).

In Ostdeutschland stieg der Index nur um einen Punkt auf etwas über 70 Punkte, so die Ergebnisse der BBE-Unternehmensberatung, Köln, die monatlich die Umfrage im Auftrag des Schuh-Marktes durchführt. Betrachtet man die Umsatzveränderungen des Januars, so ist festzustellen, dass insbesondere im Osten mehr Händler mehr Erlöse als im Vorjahresmonat verzeichneten als noch im vorherigen Befragungsmonat. Auch im Westen konnten dies etwas mehr Händler von ihrem Geschäft sagen als im Befragungsmonat Januar, als die Umsätze des Dezembers abgefragt wurden.

Bedenklich für die Ostkollegen ist jedoch, dass immerhin 35 Prozent von ihnen über 10 Prozent weniger in der Kasse hatten als noch im Jahr zuvor. Insgesamt 61 Prozent der befragten ostdeutschen Schuhhändler hatten im Januar geringere Erlöse als im Vorjahr, im Westen sagen dies „nur“ 40 Prozent.

Die Lage der Branche beurteilen die Händler eindeutig positiver als im Vormonat. 43 Prozent halten sie für schlecht oder sehr schlecht, 47 Prozent für mittelmäßig (Vormonat 35 %) und 11 Prozent für gut oder sehr gut (Vormonat 4 %). Unverändert ist hier aber der Unterschied zwischen Ost und West sehr groß, größer sogar noch als im Vormonat.

Immerhin sagen 74 Prozent der Osthändler, die Branche sei in einer schlechten oder sehr schlechten Lage (Vormonat 77 %), während dies im Westen 33 Prozent sagen (Vormonat 56 %). Die eigene Lage wird in Ost wie West positiver gesehen als die der Branche. Zwar sagen auch hier etwa 37 Prozent der Befragten, sie sei schlecht oder sehr schlecht, doch für mittelmäßig hält sie knapp 44 Prozent und 20 Prozent sagen, ihre Lage sei gut oder sehr gut. Doch auch bei dieser Frage ist die Ost-West-Differenz erheblich. Peter Skop

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