Schuhmarkt

IfH 05/07: Passabler Jahresauftakt

Im Januar erzielte der Schuhfacheinzelhandel ein leichtes Umsatzplus. Dies zeigt der monatliche Betriebsvergleich des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln.

Der Jahresauftakt begann für den Schuheinzelhandel mit einem leichten Umsatzplus. Nachdem die Branche bereits im Dezember einen Umsatzzuwachs verzeichnen konnte, folgte der Januar mit einer weiteren positiven Umsatzentwicklung.

Im Januar 2007 ermittelte das Institut für Handelsforschung, Köln, für die Teilnehmer am monatlichen Betriebsvergleich einen nominalen Umsatzanstieg von 1% gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies erfolgte auf der Basis solider Vorgaben, da im Januar des letzten Jahres schon ein Umsatzanstieg von 2% errechnet wurde. Die Zahl der Verkaufstage stimmte mit dem Vorjahres-Januar überein.

Das Statistische Bundesamt ermittelte für die Branche im Januar geringfügig rückläufige Preise, so dass sich die reale Umsatzentwicklung kaum von der wertmäßigen unterscheidet. Beim Vergleich mit verschiedenen anderen Fachhandelsbranchen fällt auf, dass der Schuheinzelhandel nicht alleine eine Umsatzsteigerung verbuchen konnte. Auch der Uhren, Juwelen-, Gold- und Silberwareneinzelhandel meldete ein Umsatzplus.

Der Sortimentsbuchhandel wies dagegen einen leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Januar 2006 auf. Im Schuheinzelhandel waren im Januar regional deutliche Unterschiede bei der Umsatzentwicklung zu verzeichnen.

Besonders positiv fiel die Umsatzentwicklung bei den Schuhfachgeschäften in Baden-Württemberg mit durchschnittlich + 5% im Vergleich zum Vorjahres-Januar aus, gefolgt von Nordrhein- Westfalen mit + 2 %.

Die Umsatzentwicklung der Betriebe in Bayern entsprach mit + 1% dem Branchendurchschnitt, während für Hessen/ Rheinland-Pfalz unveränderte Umsätze ermittelt wurden. Dagegen mussten die Schuhfachgeschäfte in den neuen Bundesländern und in Niedersachsen mit – 4% und – 7% spürbare Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Bei der Auswertung nach Betriebsgrößen ergaben sich im Januar enorme Unterschiede zwischen den einzelnen Größenklassen. Die kleineren Betriebe verfehlten die Vorjahresumsätze mit durchschnittlich – 1% knapp. Mit zunehmender Betriebsgröße konnte ein stärkerer Umsatzanstieg ausgewiesen werden. Die beiden mittleren Betriebsgrößenklassen erreichten + 2% und + 4 %. Übertroffen wurden diese Werte von den Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten, die durchschnittlich 17 % zulegen konnten.

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