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Nike Online-Shop: Sport 2000 protestiert

Die Verbundgruppe Sport 2000 empfindet die Pläne Nikes, ab Januar 2007 mit einem Online-Shop an den Start zu gehen, als herben Schlag für den Facheinzelhandel. 07.12.06 Swantje Balg

Die Verbundgruppe Sport 2000 empfindet die Pläne Nikes, ab Januar 2007 mit einem Online-Shop an den Start zu gehen, als herben Schlag für den Facheinzelhandel.

In einem Brief an alle Partner heißt es: „Wir betrachten sämtliche Aktivitäten eines Lieferanten mit dem Endverbraucher als äußerst schädlich für den stationären Handel. Das entspricht nach unserem Verständnis nicht dem Verhalten eines ‘Partners’.“ Nike dagegen erwartet nicht, „dass die Einführung der Internetplattform unter Nikestore.com negative Auswirkungen auf (seine) Partner im Handel haben wird, da Internetumsätze nur einen geringen Teil der Kaufkraft auf sich ziehen“, heißt es in einer Stellungnahme.

Tatsächlich sieht Nike, laut Sport 2000, seine zu erwartenden Online-Umsätze lediglich bei einem Prozent des Umsatzes zu Endverbraucherpreisen in den Zielregionen Europas, dem Nahen Osten und Afrika: insgesamt 7 Millionen Euro innerhalb der ersten 18 Monate. Auch preislich werden die online bestellten Produkte zu normalen UV-Preisen plus aufgeschlagener Frachtgebühr teurer als im stationären Handel sein. So argumentiert der Facheinzelhandel, die Marken verlören mit zunehmendem Eigenvertrieb über das Internet den Handel als Vermittler der Ware, während Nike seine Shopping-Plattform ganz serviceorientiert auch als Impuls gebendes Informations- und Händlerverzeichnis verstanden sehen möchte. 07.12.06 Swantje Balg

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