Schuhmarkt

Italienische Schuhindustrie erwirtschaftet Überschuss

Die Talfahrt der italienischen Schuhbranche hat sich auch 2005, im vierten aufeinander folgenden Jahr, fortgesetzt. 07.07.06 Thesy Kness-Bastaroli

Die Talfahrt der italienischen Schuhbranche hat sich auch 2005, im vierten aufeinander folgenden Jahr, fortgesetzt.

Mit einem Exportminus von mengenmäßig zehn Prozent und einem Importplus von sieben Prozent verloren die heimischen Unternehmen im In- und Ausland weitere Marktanteile. Die Produktion ist bei stagnierender Inlandsnachfrage um mengenmäßig elf Prozent auf 250 Mio. Paar zurückgefallen.

An der Beschäftigungsfront hat sich 2005 der Aderlass mit einem Minus von 3,9 Prozent – das sind 3900 Arbeitsstellen – fortgesetzt. Trotzdem hat Italiens Schuhindustrie auch 2005 einen üppigen Überschuss im Außenhandel von 3,2 Mrd. Euro verzeichnet. Dies sind zwar elf Prozent weniger als im Vorjahr, bei einem Rekorddefizit im italienischen Außenhandel von zehn Mrd. Euro ist ein solches Plus aber kein Pappenstil, meinte der Präsident des Schuhherstellerverbandes Anci, Rossano Soldini, auf dessen Hauptversammlung in Mailand. 07.07.06 Thesy Kness-Bastaroli

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