Schuhmarkt

SMI 07/07: SchuhMarkt-Index steigt kräftig

Der Geschäftsklimaindex des Schuhfacheinzelhandels weist ein erfreuliches Hoch aus. Selbst die ostdeutschen Kollegen nähern sich der Marke 100. Peter Skop

Der Geschäftsklimaindex des Schuhfacheinzelhandels weist ein erfreuliches Hoch aus. Selbst die ostdeutschen Kollegen nähern sich der Marke 100.

Mit 111 Punkten ist der SchuhMarkt-Index deutschlandweit deutlich über den Grenzwert 100 gestiegen, ab dem die Optimisten in der Mehrzahl sind. Wie die Umfrageergebnisse der BBE-Unternehmensberatung, die monatlich den SchuhMarkt-Index errechnet, zeigen, liegt der Westen stimmungsmäßig mit 116 Punkten vorn.

Doch auch in Ostdeutschland hat sich das Geschäftsklima um gut 24 Punkte erhöht und mit 94 Punkten den höchsten Wert seit langem erreicht. Betrachtet man die Umsatzveränderungen, die im Befragungsmonat März die Februarumsätze betreffen, so wird ein Grund recht schnell deutlich: Ein Fünftel der Händler insgesamt, und im Westen gar ein Viertel, konnte um zehn Prozent höhere Umsätze als im Jahr zuvor verbuchen, . Insgesamt erfreute sich fast die Hälfte der Westhändler an Steigerungen, im Osten waren dies nur halb so viele. Dort waren bei immerhin 56 Prozent der Befragten die Erlöse geringer als im Februar 2006, mehr als ein Viertel verbuchte Umsatzrückgänge von mehr als zehn Prozent.

Die Lage der Branche sahen im März weniger als halb so viele als sehr schlecht oder schlecht an als noch im Februar. Dies immerhin gilt für West- wie Osthändler. Gleichwohl sind die Unterschiede immer noch gravierend.

Ihre eigene Lage sehen die Händler allerdings noch immer nicht unbedingt als gut oder sehr gut an. Doch ist eine Verschiebung von sehr schlecht oder schlecht zu mittelmäßig bei der Einschätzung festzustellen. Ihr schließen sich in Ost und West jeweils mehr als die Hälfte der Befragten an.

Bei den Prognosen für das nächste halbe Jahr fällt eine leichte Diskrepanz auf: Während die Händler nicht sonderlich mit steigenden Kundenzahlen rechnen, gibt es doch mehr, die mit steigenden Umsatzzahlen rechnen. Möglicherweise spiegelt sich hier die Erwartung höherer Durchschnittspreise für die nächste Zeit wider. Auch leicht höhere Gewinnerwartungen stützen diese These. Eine leichte Verbesserung ist auch bei der Konjunktur feststellbar. Zumindest dass sie sich ausgesprochen schlecht entwickelt, glauben inzwischen weniger als noch vor einem Monat. Dies wirkt sich auch positiv auf die Erwartung der Arbeitsmarktentwicklung aus. Peter Skop

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