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Grassfish Das Generationenspiel Studie 2017
Grassfish hat untersucht, wie zufrieden die Generation 45+ mit dem Handel ist. (Foto: Screenshot grassfish.com)

Generation 45plus ist enttäuscht vom Einkaufserlebnis im Ladengeschäft

Die Studie „Das Generationenspiel“ vom Lösungsanbieter für den Handel Grassfish aus Wien deckt auf, wie unzufrieden die Generation 45plus mit dem Einkaufserlebnis im Ladengeschäft ist. Es gibt aber auch positive Ergebnisse für den Handel.

Die gute Nachricht zuerst: Das Ladengeschäft spielt beim Einkaufserlebnis der Kunden weiterhin eine zentrale Rolle. Das ergab die Studie „Das Generationenspiel“ von Grassfish, einem Anbieter von intelligenten Lösungen für Ladengeschäfte. Im Rahmen einer Umfrage unter 500 deutschen Kunden ist der demographische Zusammenhang in Bezug auf die Erwartungen der Kunden an den stationären Einzelhandel untersucht worden. Den Ergebnissen der Studie zufolge gehen zum aktuellen Zeitpunkt rund 69 Prozent der Befragten davon aus, dass sie auch zukünftig immer gerne in einem Laden einkaufen werden.

Dennoch haben Kunden so manches zu bemängeln. Demnach sind mehr als die Hälfte (47 Prozent) der über 45-Jährigen dann am meisten enttäuscht, wenn ein Produkt nicht vorrätig ist. Und 44 Prozent der Kunden dieser Altersklasse ärgern sich über lange Wartezeiten an den Kassen. Doch auch bei den Jüngeren muss der stationäre Einzelhandel vor allem im Hinblick auf die Digitalisierung nachrüsten, wenn er langfristig überzeugen will. Bei den unter 45-Jährigen erwarten sich 49 Prozent der Kunden, dass sich die Erfahrungen, die sie beim Online-Einkauf machen, mit den Erfahrungen im Ladengeschäft decken bzw. einheitlicher werden. 76 Prozent dieser Altersgruppe sind sogar der Meinung, dass der stationäre Einzelhandel nachbessern sollte, damit das Angebot besser zu ihren Bedürfnissen passt.

Doch was trägt zu einem positiven Einkaufserlebnis bei? 33 Prozent der über 45-Jährigen wünschen sich ein vernetztes Einkaufserlebnis; bei den 16 bis 44-Jährigen stimmen sogar 46 Prozent dieser Aussage zu. Das bedeutet, dass sie ihren Einkauf gerne nahtlos auf verschiedenen Kanälen tätigen bzw. fortführen wollen. Diese Zahlen belegen, dass der stationäre Einzelhandel unabhängig vom Alter immer noch einen wichtigen Teil beim Einkaufsprozess der Kunden darstellt. Unterschiede zeigen sich nur darin, für welche Zwecke ein Geschäft genutzt wird. So sehen 66 Prozent der 16- bis 44-Jährigen den Laden als Ort der Inspiration, wohingegen ältere Generationen gerne in einen Laden kommen, um dort vor einem Kauf Produkte anzufassen und ausprobieren zu können (79 %). Ihnen geht es also mehr um den praktischen und beratenden Aspekt.

Die Ergebnisse zeigen: Einzelhändler haben Nachholbedarf. Sie müssen die Einkaufserfahrungen ihres Zielpublikums so gestalten, dass sie deren Erwartungen und Wünschen entsprechen. So sollte ein Laden seine Kunden zum Beispiel nicht nur inspirieren, sondern auch praktische, interaktive Erfahrungen ermöglichen. Vor allem aber wird es für viele Einzelhändler auf dem Weg zum vernetzten Laden nicht ausreichen, sich auf eine demographische Gruppe zu konzentrieren, da ihre Kunden in der Regel unterschiedlichen Generationen angehören.

Die Digitalisierung der Ladengeschäfte ist laut Grassfish nicht aufzuhalten. Entscheidend sei, mit welchen Technologien Einzelhändler es schaffen werden, ihre Kunden erfolgreich einzubinden. Vor allem jüngere Konsumenten sehen Vorteile im Einsatz moderner Technologien. Auch unterhaltende oder spielerische Elemente könnten sich positiv auf das Einkaufserlebnis auswirken. Grundsätzlich gelte, im Geschäft verfügbare Trends mit außergewöhnlichen Erlebnissen zu verknüpfen. Ein weiterer Punkt, so die Studie weiter, „ist die Ausstattung des Personals mit Tablets und Smart Watches, was zu guter Beratung und erstklassigem Service beiträgt – ein Aspekt, der vor allem älteren Kunden wichtig ist.“

Hier geht es zum Statement vom Grassfish-CEO zum Ergebnis der Studie.

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