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Studie ECC Köln IFH Smartphone
Der Handel sollte auf das geänderte Kaufverhalten der Kunden reagieren. (Foto: Screenshot Studie / ECC Köln)

Auf dieses Kundenverhalten müssen sich Händler einstellen

Das ECC Köln präsentiert eine Kurzstudie, die sich mit dem Konsumentenverhalten der Zukunft beschäftigt. Wie tickt die Smartphone-affine Konsumentengruppe von morgen? Wie muss der Handel darauf reagieren, um langfristig erfolgreich zu sein?

Das Konsumentenverhalten hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert, das ist keine Neuigkeit mehr. Durch die hohe Dynamik, die die Digitalisierung mit sich bringt, müssen Händler am Ball bleiben, um neue Trends und Kundenbedürfnisse zu erkennen. Aber wohin genau geht die Reise in die Zukunft? Wie tickt die smartphoneaffine Konsumentengruppe von morgen? Und wie können Händler bereits heute die Weichen stellen, um langfristig erfolgreich zu sein? Impulse zu diesen relevanten Fragen soll nun die aktuelle Kurzstudie „smart.vernetzt.mobil. – Ein Ausblick auf das Konsumentenverhalten der Zukunft“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit SAP Hybris liefern.

Das Smartphone, der ständige Begleiter

Laut der Studie geben bereits 53 Prozent der Konsumenten an, stets über das Smartphone erreichbar zu sein – Tendenz steigend. Die fortschreitende Präsenz des Smartphones verändert auch das Einkaufsverhalten. Welches Ausmaß diese Entwicklungen in Zukunft annehmen werden, soll ein Blick auf die Smart Consumer, die besonders smartphoneaffine Konsumentengruppe, zeigen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Smart Consumer das Smartphone als Informationsmedium vor dem stationären Kauf doppelt so häufig nutzen wie der durchschnittliche Konsument. Bei der Informationssuche vor dem Onlinekauf komme das Smartphone sogar bei 38 Prozent der Smart Consumer zum Einsatz. Aber auch beim Kaufabschluss nehme das Smartphone eine immer wichtigere Rolle ein. Hierdurch werden Konsumenten spontane Käufe ermöglicht – ortsunabhängig, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Diese Entwicklung erhöht die Informationsdichte und Geschwindigkeit im Handel rasant.

Smartphone-Käufer sind unzufriedener

Aus Konsumentensicht bestehe noch großer Nachholbedarf. So seien Konsumenten bei Käufen über das Smartphone aktuell deutlich unzufriedener als bei einem Kauf über den PC oder Laptop. Nicht zuletzt aufgrund der langen Ladezeiten werden die Produktdarstellungen von den Smartphone-Käufern schlechter bewertet.

Ebenfalls besteht Verbesserungspotenzial bei der Übersichtlichkeit des Warenkorbs, der Darstellung der Bezahlmöglichkeiten sowie bei den Registrierungsprozessen – ein vereinfachtes und reduziertes Design mit einer übersichtlichen Navigationsstruktur sei hier die Lösung. Auch die Wahrnehmung der Sortimentsvielfalt leidet, wenn mit dem Smartphone gekauft wird. Häufig wird nicht das komplette Produktsortiment über das Smartphone angezeigt, was zu einem Wechsel zu einem anderen Anbieter führen kann.

Smartphonisierung setzt Handel unter Druck

Die Studie kommt zu dem Resümee: „Wenn Händler nicht den Anschluss verlieren wollen, sollten sie möglichst schnell handeln. Wer nicht mit seinem Online-Shop überzeugt und die mobilen Kundenanforderungen bedient, wird seine Kunden an den Wettbewerb verlieren – wahrscheinlich dauerhaft.“ Dies sei erst der Anfang, neue Technologien werden mehr und mehr zum elementaren Bestandteil im Leben der Konsumenten – auch das Einkaufsverhalten werde davon betroffen sein. Themen wie Sprachsteuerung und Automatisierungstools seien schon in den Startlöchern. Der Handel müsse sich auf diese Veränderungen einstellen und sich entsprechend vorbereiten, um weiterhin im hart umkämpften Markt bestehen zu können.

Interessierte können sich die neue Kurzstudie „smart.vernetzt.mobil. – Ein Ausblick auf das Konsumentenverhalten der Zukunft“ jetzt kostenlos auf der Website von SAP Hybris herunterladen.

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