Schuhmarkt

EU beschließt Antidumping

Am Donnerstag, dem 6. Oktober 2006, haben sich die EU-Staaten auf Strafzölle gegen Schuhimporte aus China und Vietnam geeinigt.

Bestimmte Lederschuhe aus den beiden Ländern sollen zwei Jahre lang mit Zöllen in Höhe von 16,5 beziehungsweise 10 Prozent belegt werden. Die Maßnahme wurde am 7. Oktober wirksam. Enthalten sind diesmal, anders als bei den provisorischen Zöllen, die bis zu diesem Termin galten, auch Kinderschuhe. Außen vor bleiben dagegen weiterhin Sportschuhe. Die Staaten schwächten damit den Vorschlag der EU-Kommission ab, die die Antidumpingmaßnahmen fünf Jahre lang erheben wollte.

Ein Vorschlag Österreichs, die Strafzölle auf ein Jahr zu begrenzen, hatte Bewegung in die Sache gebracht. Der Beschluss war nur mit knapper Mehrheit zustande gekommen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der EU war die Enthaltung von Österreich und Zypern bei der Abstimmung. Gemeinsam mit Malta und Slowenien als Enthalter und den neun Ländern, die für die Antidumping-Zölle stimmten, hatten die Befürworter bei der Entscheidung die knappe Mehrheit erreicht, da Enthaltung wie „ja“ gewertet wurde.

22/06 Peter Skop

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