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Steuerreform kontra City-Initiative

Der HDE sieht einen Widerspruch zwischen der Absicht des Bundesbauministers, die Innenstädte zu fördern, und der Unternehmenssteuerreform. 03.07.07 Peter Skop

Der HDE sieht einen Widerspruch zwischen der Absicht des Bundesbauministers, die Innenstädte zu fördern, und der Unternehmenssteuerreform.

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat auf dem Kongress „Auf dem Weg zu einer nationalen Stadtentwicklungspolitik“ eine gleichnamige Kampagne vorgestellt. Der neue Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth ist jedoch der Meinung, dass die geplante Unternehmenssteuerreform dies City-Initiative konterkariert.

Des Bauministers Regierungskollegen fielen ihm in den Rücken. „Denn mit der Unternehmensteuerreform, die der Bundesrat am kommenden Freitag wohl verabschieden wird, läutet die Bundesregierung das Citysterben ein. Die geplante Besteuerung der Kosten für Miete und Pacht wird den innerstädtischen Einzelhandel schwer treffen“, zeigt sich Genth überzeugt. Die Hinzurechnung von Teilen der Mieten, Pachten oder Leasingraten zur Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer vervielfache die Steuerlast. Viele Geschäfte mit hohen Innenstadtmieten müssten aufgeben oder würden aus der City vertrieben. „Die Steuerreform muss korrigiert werden, damit Tiefensees sinnvolle Kampagne nicht ins Leere läuft“, so Genth. 03.07.07 Peter Skop

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