Schuhmarkt

Weniger Einkäufer an der Micam

Der frühe Termin der Mailänder Schuhmesse Micam hat sich mit geringeren Besucherzahlen bemerkbar gemacht. 03.032008 Ilona Sauerbier/Thesie Kness-Bastaroli „Wir sind nicht zur Micam gefahren, weil die Messe sehr früh war und wir uns diesmal zuerst auf der GDS informieren werden“, heißt es bei Schuhfilialist Werdich. Auch kam vielfach nicht sonderlich gut an, daß die Messe an drei Werktagen (26.-29.2.) stattfand, da sich kleinere Händler nicht so lange vom Geschäft fern halten wollten. Die Anzahl der Einkäufer habe sich zwar quantitativ verringert, qualitativ aber verbessert, kommentierte der Präsident des italienischen Schuhherstellerverbandes ANCI, Vito Artioli, den rückläufigen Besuchertrend. 1.665 Aussteller aus 526 Ländern zeigten ihre Kollektionen. Von den 38.773 Besuchern kamen 20.903 aus dem Ausland. Sowohl bei Italienern wie auch bei osteuropäischen Einkäufern war ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Hingegen bestätigten die Aussteller einen neuerlichen Boom der japanischen Einkäufer und reges Interesse aus Nordeuropa und den Ex-Sowjetstaaten. sb/tks

Der frühe Termin der

Mailänder Schuhmesse Micam hat sich mit geringeren Besucherzahlen bemerkbar

gemacht. „Wir sind nicht zur Micam gefahren, weil die Messe sehr früh war und

wir uns diesmal zuerst auf der GDS informieren werden“, heißt es bei

Schuhfilialist Werdich. Auch kam vielfach nicht sonderlich gut an, daß die

Messe an drei Werktagen (26.-29.2.) stattfand, da sich kleinere Händler nicht

so lange vom Geschäft fern halten wollten. Die Anzahl der Einkäufer

habe sich zwar quantitativ verringert, qualitativ aber verbessert, kommentierte

der Präsident des italienischen Schuhherstellerverbandes ANCI, Vito Artioli,

den rückläufigen Besuchertrend. 1.665 Aussteller aus 526 Ländern zeigten

ihre Kollektionen. Von den 38.773 Besuchern kamen 20.903 aus dem Ausland.

Sowohl bei Italienern wie auch bei osteuropäischen Einkäufern war ein leichter Rückgang gegenüber dem

Vorjahr zu verzeichnen. Hingegen bestätigten die Aussteller einen neuerlichen

Boom der japanischen Einkäufer und reges Interesse aus Nordeuropa und den

Ex-Sowjetstaaten. sb/tks

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