Schuhmarkt

IfH: Februar zeigte sich von seiner besten Seite

Nach positivem Start im Januar konnte der Schuheinzelhandel im Februar noch einmal deutlich zulegen. Das IfH errechnet ein Plus in allen Regionen und Betriebsgrößen. 02.04.08

Für die am monatlichen Betriebsvergleich beteiligten Schuhfachgeschäfte ermittelte das Institut für Handelsforschung (IfH) – gemessen an den Vorjahresumsätzen – ein deutliches Umsatzplus. Nominal stiegen die Umsätze um durchschnittlich 14% gegenüber dem Februar des letzten Jahres.

Bezieht man die vom Statistischen Bundesamt gemeldete Preisveränderungsrate für die Branche mit ein, ergibt sich ein realer Umsatzzuwachs von gut 12%. Zu beachten ist, dass die Branche im Vorjahres-Februar bereits einen zweistelligen Umsatzzuwachs verzeichnen konnte und somit bereits gute Vorgaben bestanden.

In den anderen vom IfH ausgewerteten Fachzweigen des Einzelhandels war im Februar ebenfalls ein positiver Geschäftsverlauf zu beobachten. Der Sortimentsbuchhandel meldete einen Umsatzanstieg von 2% und die Juweliere erreichten wie der Schuheinzelhandel ein zweistelliges Umsatzplus. Nach zwei Monaten erreicht die Jahresstaffel für den Schuhfacheinzelhandel nominal und real ein deutliches Plus. Nominal wird das Verkaufsergebnis des letzten Jahres in diesem Zeitraum um 8% überschritten, preisbereinigt um 6%.

Die positive Umsatzentwicklung im Februar galt durchgängig in allen Regionen. An der Spitze lagen die Betriebe in Baden-Württemberg und den neuen Bundesländern mit einem Plus von jeweils 18%. Für Hessen/Rheinland-Pfalz wurde der Branchendurchschnitt von 14% ausgewiesen, gefolgt von den Schuhfachgeschäften in Bayern und Niedersachsen mit jeweils + 12%. Nordrhein-Westfalen wies mit + 11% den im Vergleich geringsten Umsatzanstieg im Februar auf. Die Jahresstaffel in den einzelnen Bundesländern weist damit einheitlich positive Werte aus.

Dabei reicht die Spannweite der Umsatzentwicklung von +12% in Hessen/Rheinland-Pfalz über +9% in Baden-Württemberg und den neuen Bundesländern bis zu +5% in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Auch in den verschiedenen Betriebsgrößenklassen wurden im Februar durchgängig Umsatzsteigerungen errechnet, wobei die größeren Betriebe ein stärkeres Wachstum verzeichnen konnten als die kleineren. Die Betriebe in den beiden oberen Auswertungsgruppen meldeten Umsatzzunahmen von 17% und 15%, während die kleineren Betriebe ein Umsatzplus von 13% und 11% erzielten. Dies gleicht sich bei der aufgelaufenen Umsatzentwicklung aber teilweise wieder aus. 02.04.08

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