Schuhmarkt

Einzelhandel im Juli mit Umsatzplus

Die Einzelhandelsunternehmen konnten im Juli ihren Umsatz steigern. Die Modebranche bleibt aber dabei unterdurchschnittlich.

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Juli 2017 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt (real) 2,7 Prozent und nominal (also nicht preisbereinigt) 4,2 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze preisbereinigt 4,7 Prozent und nominal 5,6 Prozent über den Werten des Vorjahresmonats. Den höchsten Umsatzzuwachs erzielte dabei der Internet- und Versandhandel mit 11,4 Prozent preisbereinigt und 12,6 Prozent nominal. Die Kategorie Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren verzeichnete ein reales Umsatzplus von 1,4 Prozent und nominal von 2,8 Prozent. Die Geschäfte hatten im Juli 2017 und im Vorjahresmonat jeweils an 26 Verkaufstagen offen.

Von Januar bis Juli 2017 setzte der deutsche Einzelhandel preisbereinigt 2,8 Prozent und nominal 4,6 Prozent mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Kategorie Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren hatte ein aufgelaufenes reales Plus 2,1 Prozent und ein nominales Plus von 3,8 Prozent zu verzeichnen.

Kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) lag der Umsatz im Juli 2017 im Vergleich zum Juni 2017 preisbereinigt und nominal um 1,2 Prozent niedriger.

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